Viel trinken ist wichtig – das wissen wir alle. Unser Körper braucht Wasser, damit der Stoffwechsel funktioniert und wir gesund bleiben. Wasser transportiert Nährstoffe zu den Zellen, hilft den Nieren beim Entgiften und reguliert die Körpertemperatur durch Schwitzen.
Wer zu wenig trinkt, bekommt schnell Kopfschmerzen, wird müde und kann sich nicht mehr konzentrieren. Bei stärkerem Flüssigkeitsmangel kommen Kreislaufprobleme, Herzrasen und Schwindel dazu. Im Extremfall kann eine Dehydrierung sogar tödlich enden.
Wie utopia.de unter Berufung auf die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) berichtet, reichen die üblichen 1,5 bis 2 Liter pro Tag bei hohen Temperaturen längst nicht aus: "Dann können schon mal 0,5 bis 1 Liter Wasser pro Stunde nötig sein." Die Verbraucherzentrale rät, dass der Flüssigkeitsbedarf bei Hitze aufs Drei- bis Vierfache ansteigen kann.
Eine pauschale Mindestmenge gibt es nicht, denn jeder Körper funktioniert anders. Eine Studie des japanischen National Institute of Biomedical Innovation hat den Wasserumsatz von mehr als 5.600 Menschen gemessen – mit Ergebnissen zwischen einem und sechs Litern pro Tag.
Tipp: Ein Blick in die Toilettenschüssel hilft. Ist der Urin hell und klar, ist dein Körper gut mit Flüssigkeit versorgt. Ein intensiver Gelbton zeigt, dass du mehr trinken solltest.
Leitungswasser, Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sowie stark verdünnte Saftschorlen sind laut Verbraucherzentrale ideal. Wer möchte, kann sein Wasser mit Pfefferminzblättern oder einer Scheibe Zitrone aufpeppen. Auch Kaffee darf nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Flüssigkeitsbilanz eingerechnet werden.
Übrigens: Gesunde Menschen müssen sich vor dem Phänomen der Wasservergiftung nicht fürchten. Die DGE gibt Entwarnung: "Zu viel getrunkene Flüssigkeitsmengen schaden dem gesunden Organismus nicht. Gesunde Menschen scheiden überschüssige Flüssigkeit über die Nieren einfach wieder aus."