"Germknödel, Gulasch – und nicht eine Maske zu sehen"

Der Schnee lockt viele Österreicher in die Natur hinaus. Allerdings werden manche Corona-Maßnahmen nicht eingehalten, wie eine Leserin berichtet.

Kaum ist der erste Schnee in diesem Jahr in Wien gefallen, scheinen die Österreicher nun auch auf der Suche nach Outdoor-Beschäftigungen zu sein. Eine "Heute"-Leserreporterin konnte am Mittwoch allerdings nicht fassen, wie viele Menschen am Harzberg in Bad Vöslau zusammengekommen sind.

"Am Aussichtspunkt ist mega viel los", erzählt sie im Gespräch mit "Heute". "Sogar die Gaststätte hat Betrieb und bietet Germknödel, Gulaschsuppe und Kaiserschmarrn zum Mitnehmen an." Allerdings soll kein Besucher auf dem Harzberg eine Maske tragen, so die Leserin weiter.

Corona-Regeln wirkungslos gegen Mutation?

Dabei ist es momentan besonders wichtig, auf die Corona-Maßnahmen zu achten. Wie "Heute" berichtete, untersuchte der Forscher Andreas Bergthaler seit Monaten den genetischen "Bauplan" des Coronavirus.

"Ich glaube, es ist zum ersten Mal die Situation aufgetreten, dass das Virus solche Veränderungen angesammelt hat, die tatsächlich das Infektionsgeschehen beeinflussen. Und zwar konkret eine erhöhte Infektiosität hervorrufen"

"Und das ist besorgniserregend, und weil damit natürlich viele Maßnahmen, die bisher auf die Transmission des Sars-Coronavirus-2 abgestimmt waren, unter Umständen überdacht werden müssen", sagt Forscher Bergthaler im Ö1-"Morgenjournal".

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