Nach der Landung in Los Angeles verteilte der Passagier die Süßigkeiten an die Flugbegleiter. Die Crew war müde und gönnte sich im Bus auf dem Weg ins Hotel gleich mehrere der Gummibärchen. Doch was als kleine Belohnung gedacht war, hatte ungeahnte Folgen.
Wie 20 Minuten berichtet, stellte sich später heraus: Die Gummibärchen waren mit 300 Milligramm Cannabis (THC) versetzt. Drei Crewmitglieder bekamen das besonders zu spüren – sie mussten ins Spital eingeliefert werden.
"Sie fühlten sich völlig außer Kontrolle und gerieten in Panik und Angst", schildert ein Augenzeuge die Situation der Crew. "Als die Gruppe das Hotel erreichte, litten die drei unter 'außerkörperlichen' Erfahrungen."
Die Leitung von British Airways reagierte sofort: Die gesamte Crew wurde beurlaubt, ein neues Team stellte den Rückflug sicher. Die betroffenen Kolleginnen und Kollegen wurden einige Tage später als Passagiere mit einem eigenen Flug nach Hause gebracht.
Die Ermittlungen laufen: Der Passagier, der die Gummibärchen verteilt hat, wird gesucht. "Es ist ein Glücksfall, dass die Gummibärchen erst nach der Landung verteilt wurden", sagte ein Flugbegleiter gegenüber der "Sun".