"Ein Thema, das uns schon sehr lange beschäftigt, ist das Thema Pestizide. Hier machen wir sehr viele Tests, zum Beispiel bei Lebensmittel", so Strickner im Interview. "Wir wollen sicherstellen, dass das Essen, das Menschen auf dem Teller haben, giftfrei ist, dass das mit möglichst wenigen oder keinen Pestiziden am Teller kommt", so die neue Global-2000-Geschäftsführerin, die im Gespräch Ruhe, Besonnenheit und Fachwissen offenbart.
Weiterer Schwerpunkt sei der Einsatz dafür, "dass es endlich saubere, leistbare, leistbaren Strom und Wärme gibt". Global 2000, die größte rein österreichische Umweltorganisation, wolle dazu den "Ausstieg auf Gas und Erdöl voranzubringen". Tests von Leistungen heimischer Stromanbieter stünden zudem auf der Tagesordnung.
Drittes großes Thema von Global 2000 ist das Thema Biodiversität. "Wir wissen, dass, wenn wir Artenreichtum haben, unsere Wirtschaft, unsere Landwirtschaft einfach stabiler und tragfähiger ist", sagt Strickner. Neue Projekte zur Förderung von Biodiversität seien bereits geplant.
"Und dann haben wir auch noch das Thema Atomkraft", sagt Strickner. Das sei "ein Thema, das uns ganz lange" begleitet. Global 2000 habe auch "sehr stark mitgewirkt, dass alle Atomkraftwerke um uns herum nicht ausgebaut" würden, so die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin.
Auch die Abkehr von fossiler Energie ist zentraler Punkt von Global 2000: "Wir müssen weiterhin eine Energiewende voranbringen. Die basiert auf dem Ausbau von Windkraft, von Sonnenstrom, Wasserkraft - also die Dinge, die wir bereits machen", sagt Strickner, die Global 2000 durch "momentan stürmische Zeiten" und "trotz Gegenwind" gut führen wolle.