141 Länder stimmten dafür

Globaler Klimaschutz – DIESE Staaten sind dagegen

Die UNO-Generalversammlung hat eine neue Resolution für den Klimaschutz beschlossen. Vier große Öl- und Gasländer stimmten dagegen.
Bernd Watzka
21.05.2026, 10:49
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Die UNO-Generalversammlung hat am Mittwoch eine weitreichende Resolution zum Klimaschutz beschlossen. 141 Staaten stimmten dafür, lediglich acht Länder dagegen - darunter die Öl-Giganten USA, Russland, Saudi-Arabien und der Iran. Auch Israel, Jemen, Liberia und Belarus lehnten die Resolution ab.

Gutachten des Internationalen Gerichtshofs

Die Resolution fordert Staaten auf, ihre Verpflichtungen im Kampf gegen den Klimawandel stärker einzuhalten. Grundlage dafür ist ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH), das im Sommer 2025 veröffentlicht wurde.

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Vernachlässigung von Klimazielen "rechtswidrig"

In seinem Gutachten stellte das Gericht fest, dass es "rechtswidrig" sei, wenn Länder ihre Klimaziele vernachlässigen. Staaten könnten demnach sogar verpflichtet werden, geschädigten Ländern Schadenersatz zu leisten, heißt es weiter.

Inselstaaten besonders bedroht

Angestoßen wurde die Initiative vom Inselstaat Vanuatu. Besonders kleine Inselstaaten sehen sich durch steigende Meeresspiegel und Extremwetter massiv bedroht. "Die Staaten und Völker, die die schwerste Last tragen, haben oft am wenigsten zum Problem beigetragen", sagte Vanuatus UNO-Botschafter Odo Tevi vor der Abstimmung.

Die Nachrichtenagentur Associated Press berichtete bereits im Februar, dass die Trump-Regierung andere Nationen dazu gedrängt habe, Druck auf Vanuatu auszuüben, damit dieser die Resolution zurückziehe.

Resolution nicht bindend

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres begrüßte die Resolution. Sie ist allerdings rechtlich nicht bindend. Trotz des breiten Rückhalts zeigt die Abstimmung vor allem eines: Beim Klimaschutz verlaufen die Fronten weiterhin tief.

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