Sieger-Interview

Gold-Karl lässt aufhorchen: "Ich bin gegen Feiertage"

Benjamin Karl sorgte bei den Olympischen Spielen für die erste Goldene für das rot-weiß-rote Team. Der Routinier fand danach emotionale Worte.
Sport Heute
08.02.2026, 15:58
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Snowboard-Märchen von Benjamin Karl! Der 40-jährige Niederösterreicher krönte in Livigno seine einzigartige Karriere, eroberte zum zweiten Mal nach 2022 Olympia-Gold im Parallel-Riesentorlauf. Der fünffache Weltmeister, der am Ende der Saison in Sportler-Pension geht, holte zudem 2010 Silber und 2014 Bronze.

Karl riss sich nach seinem Finalsieg Jacke und Shirt vom Leib, jubelte oberkörperfrei. Bei der Medaillenübergabe küsste er – wieder bekleidet – das Podest, verdrückte bei der Hymne Freudentränen, biss in die Goldene.

"Das ist das Größte, was hat passieren können", jubelte der Olympiasieger – und verriet sein Erfolgsgeheimnis. "Ich hatte keinen Druck, weil ich schon Olympiasieger bin. Ich habe es genossen. Gestern habe ich mir noch die Usain-Bolt-Doku angesehen, die motiviert ungemein. Die sollte sich jeder Österreicher vor dem Start noch anschauen."

Karl weiter: "Es braucht einen Tag, um Olympiasieger zu werden, aber ein Leben lang Vorbereitung."

Der Sankt Pöltner, der selten um einen flotten Spruch verlegen ist, wurde vom ORF-Reporter gefragt, um der 8. Februar nun zum Feiertag ernannt werden soll. "Ich bin gegen Feiertage. Die Menschen sollten wieder mehr in die Hände spucken fürs Bruttosozialprodukt."

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{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 08.02.2026, 17:47, 08.02.2026, 15:58
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