Verdächtige auf der Flucht

Goldmünzen und Waffe weg: Zwei Home Invasions in Wien

Gleich zwei Überfälle in den eigenen vier Wänden: In der Leopoldstadt und in Wien-Liesing wurden Bewohner attackiert und verletzt, es wird ermittelt.
18.10.2026, 12:51
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Gleich zweimal wurden Wiener am Donnerstag (15.10.) in den eigenen vier Wänden überfallen. In Wien-Leopoldstadt wurde ein 48-Jähriger von zwei Maskierten mit einem Messer bedroht, schwer verletzt und ausgeraubt. Nur wenige Stunden zuvor hatten zwei Einbrecher in Wien-Liesing einen 65-Jährigen zu Hause überallen und in den Keller gesperrt. In beiden Fällen sind die Verdächtigen noch auf der Flucht.

Messer am Hals

Besonders brutal gingen die Täter in Wien-Leopoldstadt vor. Gegen 23.30 Uhr brachten zwei maskierte Männer am Donnerstag einen 48-Jährigen unter einem bislang unbekannten Vorwand dazu, seine Wohnungstür zu öffnen.

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Goldmünzen gestohlen

Kaum hatte der Wiener die Türe geöffnet, stürmten die Männer in die Wohnung. Sie überwältigten den Bewohner, bedrohten ihn mit einem Klappmesser. Damit er keine Hilfe holen konnte, nahmen ihm die Räuber sein Handy ab. Anschließend durchsuchten sie sämtliche Zimmer, verschwanden mit einer wertvollen Münzsammlung. Natürlich bleibt die Frage offen, ob die Verdächtigen schon im Vorfeld von der wertvollen Goldmünzen-Kollektion gewusst haben.

Zweites Handy als Rettung

Der 48-Jährige hat noch ein zweites Mobiltelefon. Damit gelang es dem schwer verletzten Wiener, kurz nach dem Überfall den Polizeinotruf zu verständigen. Der Wiener erlitt Verletzungen im Gesicht und am Fuß. Nach der Erstversorgung durch die Rettung wurde er in ein Spital gebracht.

Hausbesitzer flüchtet in Keller

Bereits wenige Stunden zuvor war es in Wien-Liesing zu einem Überfall gekommen. Gegen 18.15 Uhr bemerkte ein 65-jähriger Hausbesitzer durch das Bellen seines Hundes, dass zwei fremde Männer in sein Einfamilienhaus eindringen wollten

Der Wiener holte daraufhin eine Pistole aus seinem Tresor und stellte sich den Eindringlingen entgegen. Doch die Situation eskalierte: Die beiden Männer überwältigten den 65-Jährigen, entrissen ihm die Schusswaffe und flüchteten damit. Bei dem Handgemenge erlitt der Hausbesitzer eine Verletzung an seiner linken Hand.

Aus Angst im Keller versteckt

Aus Angst, die bewaffneten Einbrecher könnten zurückkehren, zog sich der verletzte Mann in den Keller seines Hauses zurück. Erst von dort verständigte er die Polizei. Sofort wurde eine Fahndung eingeleitet. Auch Polizeihunde aus Wien und Niederösterreich kamen zum Einsatz. Doch die Suche nach den Verdächtigen blieb auch hier erfolglos. Der 65-Jährige wurde von der Rettung versorgt und anschließend in ein Spital gebracht. Die Kripo ermittelt.

pet, 18.10.2026, 12:51
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