Große Kultur-Partnerschaft in Wien: Die UniCredit Bank Austria ist neuer Generalsponsor der Wiener Symphoniker. Das wurde am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz von Stadt Wien, Wiener Symphonikern und Bank Austria offiziell präsentiert. Ziel der Zusammenarbeit: hochwertige Klassik für ein breites Publikum – möglichst niederschwellig und oft bei freiem Eintritt.
Die Wiener Symphoniker gelten als Orchester der Stadt Wien und stehen für musikalische Qualität auf internationalem Spitzenniveau. Mit dem neuen Generalsponsor soll dieser Anspruch nun noch stärker mit dem Gedanken der kulturellen Teilhabe verknüpft werden.
Die Bank hatte bereits im Vorjahr angekündigt, ihr Engagement im Kulturbereich auszuweiten – nun folgt der nächste große Schritt: "Wir wollen einen niederschwelligen, aber qualitativ hochwertigen Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen. Auf den Punkt gebracht: Weltklasse-Kunst für ein breites Publikum. Das ist die neue Leitlinie der Bank Austria beim Kultursponsoring", erklärte Ivan Vlaho, CEO der UniCredit Bank Austria.
Mit rund 180 Konzerten pro Saison prägen die Wiener Symphoniker die Klangkultur der Stadt – nicht nur im Musikverein und Konzerthaus, sondern auch an ungewöhnlichen Orten in ganz Wien: "Die Wiener Symphoniker stehen wie kaum ein anderes Orchester für musikalische Exzellenz und ein Kulturverständnis, das alle Menschen in unserer Stadt einschließt", freute sich auch Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ).
Im Fokus der Partnerschaft stehen vor allem frei zugängliche Konzerte: So spielen etwa Ensembles der Wiener Symphoniker bei "Beisl"-Konzerten am 13. Mai rund um den Yppenplatz (Ottakring) in Wirtshäusern. Weiters findet auf der Kaiserwiese am 1. und 2. Juli das Prater-Picknick mit u. a. Rolando Villazón, Teya und Holly Hyun Choe statt.
Für Jan Nast, Intendant der Wiener Symphoniker, ist die Partnerschaft eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges: "Diese Zusammenarbeit zeigt, dass Kultur Werte wie Zusammenhalt, Gemeinschaft und Solidarität stiftet – für Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen."