Neues Verbot, 50 € Strafe

Große Änderung bei Wiener Linien trifft alle Fahrgäste

Ab 1. September gelten neue Regeln bei den Wiener Linien. Fahrgästen droht bei Verstößen eine Strafe von 50 Euro.
Newsdesk Heute
30.08.2026, 09:12
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Wer seinen E-Scooter regelmäßig in den Wiener Öffis mitnimmt, muss sich ab Dienstag umstellen. Mit 1. September 2026 verschärfen die Wiener Linien ihre Beförderungsbedingungen. Für E-Scooter gelten in der U-Bahn künftig dieselben zeitlichen Einschränkungen wie für Fahrräder.

Konkret dürfen E-Scooter von Montag bis Freitag nur zwischen 9 und 15 Uhr sowie ab 18.30 Uhr bis Betriebsschluss in die U-Bahn mitgenommen werden. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen ist die Mitnahme ganztägig erlaubt.

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In Bus und Bim komplett verboten

Noch strenger wird es in Bussen und Straßenbahnen. Dort dürfen künftig überhaupt keine E-Fahrzeuge mehr transportiert werden. Das Verbot gilt neben E-Scootern auch für zusammenklappbare E-Bikes.

Normale Scooter ohne Elektroantrieb sind von der Verschärfung nicht betroffen. Zusammengeklappt dürfen sie weiterhin jederzeit in allen Fahrzeugen der Wiener Linien mitgenommen werden.

Der Grund für die neuen Regeln: In vollen Fahrzeugen brauchen E-Scooter vergleichsweise viel Platz und können den Fahrgastwechsel erschweren. Die Wiener Linien befördern täglich knapp 2,5 Millionen Fahrgäste. Besonders während der Stoßzeiten soll deshalb mehr Platz geschaffen werden.

50 Euro Strafe drohen

Wer die neuen Regeln ignoriert, muss zahlen. Wird etwa ein E-Scooter trotz Verbots in einer Straßenbahn mitgenommen oder ein Fahrrad zur falschen Zeit in die U-Bahn gebracht, werden 50 Euro Strafe fällig. Auch das Fahren mit einem E-Scooter auf dem Bahnsteig ist weiterhin verboten und kann bestraft werden.

"Gerade in den Stoßzeiten ist es oft eng, E-Scooter nehmen viel Raum ein und können zu Stolperfallen werden", erklärt Öffi-Stadträtin Ulli Sima. Die neuen Regeln sollen für mehr Platz sorgen und das Miteinander in Bus, Bim und U-Bahn verbessern.

Auch Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl verweist auf Rückmeldungen von Fahrgästen. Diese würden ebenso wie interne Analysen zeigen, dass E-Scooter besonders in stark ausgelasteten Fahrzeugen als störend empfunden werden und den Fahrgastwechsel erschweren können.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 30.08.2026, 09:22, 30.08.2026, 09:12