US-Popstar Mariah Carey sorgte bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Italien für einen viel beachteten Auftritt. Die Sängerin präsentierte den italienischen Klassiker "Nel blu, dipinto di blu", besser bekannt als "Volare" – und das auf Italienisch. Doch ein Detail blieb vielen Zuschauern nicht verborgen.
Groß war das Staunen, als Carey den Song in einer Sprache sang, die sie eigentlich nicht beherrscht. Schnell fiel auf, dass die 56-Jährige dabei auf technische Hilfe setzte. Ein großer Teleprompter zeigte den Liedtext, allerdings nicht im Original, sondern in englischer Lautschrift – ein Umstand, der vor allem bei italienischen Fans für Heiterkeit sorgte.
Auf der LED-Wall waren Begriffe wie "Voh-Lahr-reh", "Peen-toe D blue" oder "Feh-lee-chay" zu lesen. In den sozialen Netzwerken hagelte es daraufhin Kritik. "Warum tritt sie auf, wenn sie nicht einmal Italienisch kann?", fragte ein User auf X. Ein anderer bezeichnete den Auftritt sogar als "schwächsten Teil der gesamten Zeremonie". Bereits im Vorfeld hatten einige Olympia-Fans infrage gestellt, ob eine amerikanische Sängerin überhaupt ins Programm der Winterspiele in Italien passe.
Doch nicht alle Reaktionen fielen negativ aus. Zahlreiche Anhänger stellten sich schützend vor die Sängerin. "Sie hat jedes Wort richtig ausgesprochen. Sie verdient Gold dafür, dass sie den Song trotz Teleprompter durchgezogen hat", schrieb ein Fan auf X. Mariah Careys Auftritt blieb damit eines der meistdiskutierten Highlights der Olympia-Eröffnung.