WM-Aus gegen Spanien

"Große Leere" – Alaba lässt seine Team-Zukunft offen

Österreich ist raus bei der Fußball-WM. Im Sechzehntelfinale setzte es eine klare 0:3-Niederlage gegen Spanien. Doch was wird aus David Alaba?
Sport Heute
03.07.2026, 00:21
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"Ich habe eine Leere gespürt, eine gewisse Trauer. Das wird sicher noch eine Zeit brauchen, um es zu verarbeiten", sagte Österreichs Nationalteam-Kapitän David Alaba nach dem Aus im WM-Sechzehntelfinale in Los Angeles. Der amtierende Europameister war eine Nummer zu groß. "Es tut extrem weh, es wird brauchen, weil wir uns viel vorgenommen haben, wir wollten als Sieger vom Platz gehen, wir wollten aufsteigen", ergänzte der gebürtige Wiener.

Alaba zeigte großen Einsatz auf dem Rasen, ging als Kapitän deutlich voran. Das zeigte auch eine Szene in der zweiten Spielhälfte, als der 34-Jährige seinem Teamkollegen Florian Grillitsch klar die Meinung gegeigt hatte, wild in dessen Richtung gestikulierte. Bei den Gegentoren von Mikel Oyarzabal (36. 89.) und Pedro Porro (66.) sah auch er nicht immer gut aus. Trotzdem ging er voran. "Es ist schwer zu akzeptieren, aber manchmal muss man auch so etwas akzeptieren. Spanien hat hohe Qualität, das hat man auch heute gesehen", analysierte Alaba.

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"Ich bin auch sehr stolz auf die Mannschaft, wir haben alles versucht, alles reinzuhauen", lobte Alaba dann sein Team.

Alaba lässt Team-Zukunft offen

Der WM-Traum ist früh zu Ende gegangen, Spanien war zu gut. Das musste auch Alaba anerkennen. Doch die Frage bleibt freilich, wie es  mit dem 34-Jährigen selbst weitergeht. Sein Vertrag bei Real Madrid ist ausgelaufen, er ist auf Klubsuche. Außerdem hat der gebürtige Wiener mit seinen 34 Jahren bereits ein fortgeschrittenes Fußballer-Alter. Macht er also im Nationalteam weiter?

Das ließ Österreichs Teamkapitän jedenfalls offen. "Jetzt muss ich erst einmal alles verarbeiten, was hier passiert ist. Ich habe mir noch keine Gedanken gemacht, wie meine Zukunft aussieht." Gut möglich also, dass Alaba die EM 2028 nicht mehr als Ziel mit dem ÖFB anpeilt.

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