Am Sonntag ging es Heinz Hoenig (74) plötzlich so schlecht, dass er zunächst im Krankenhaus in Halberstadt behandelt wurde. Dort hatten die Ärzte den Verdacht, dass es Probleme mit einem Stent des Schauspielers geben könnte.
Wie Ehefrau Annika Hoenig (41) gegenüber "Bild" berichtet, befürchteten die Mediziner, dass der Stent undicht sein und dadurch Blutungen am Herzen verursachen könnte. Deshalb wurde Hoenig umgehend mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Magdeburg geflogen.
Dort kam der 74-Jährige zunächst auf die Intensivstation. Nach zahlreichen Untersuchungen und Scans folgte am Montagmorgen schließlich die erleichternde Nachricht: Mit dem Stent ist alles in Ordnung.
"Es geht ihm inzwischen auch schon besser, er durfte die Intensivstation verlassen", erklärt Annika Hoenig. Die Ärzte im Krankenhaus Halberstadt hätten ihrer Ansicht nach genau richtig und schnell reagiert.
Für die Familie war der neuerliche Klinikaufenthalt dennoch ein Schock. Erst 2024 hatte Hoenig monatelang um sein Leben gekämpft und insgesamt 143 Tage auf der Intensivstation verbracht.
"Es war ein Schock für mich, als es Heinz am Sonntag so schlecht ging. Da kommt alles wieder hoch aus der schlimmsten Zeit", erzählt seine Frau. Sie versuche dennoch, positiv und zuversichtlich zu bleiben.
Erst im Mai hatte es gute Nachrichten gegeben: Eine ursprünglich geplante zweite Herzoperation war nicht mehr notwendig. Hoenigs Blutwerte waren gut und sein Zustand stabil, weshalb die Ärzte den Eingriff absagten.
Nun hofft die Familie, dass der Schauspieler die Klinik schon bald wieder verlassen kann. Am 24. September feiert Hoenig seinen 75. Geburtstag – möglicherweise bereits zu Hause bei seiner Familie. "Ich hoffe, dass er in den nächsten Tagen nach Hause darf", so Annika. Und auch Hoenig selbst lässt seinen Fans ausrichten: "Ihr sollt euch keine Sorgen um ihn machen, er wird schon wieder!"