Nach nur wenigen Kilometern war für einen ICE der Deutschen Bahn nahe dem Bahnhof Tullnerfeld (Bezirk Tulln) Endstation. Eigentlich hätte der Zug von Wien nach Dortmund fahren sollen.
Ein technisches Gebrechen zwang den ICE jedoch zwischen zwei Lärmschutzwänden zum Anhalten. Der Zug wurde in weiterer Folge evakuiert. Laut dem "ORF Niederösterreich" waren davon rund 500 Passagiere betroffen.
Auch fünf Feuerwehren wurden alarmiert. Die Fahrgäste konnten den Zug mithilfe von vier Rettungsplattformen über Stufen im Bereich der Gleise verlassen. Die Personenrettung hatte Folgen für den weiteren Schienenverkehr.
Zwischen Wien und St. Pölten stand auf der Westbahnstrecke für mehrere Stunden alles still. Für die Passagiere, die nach Deutschland reisen wollten, wurde ein Schienenersatzverkehr bereitgestellt.