63 Millionen Euro!

Sieben neue Akkuzüge in NÖ: "Mehr Komfort und Qualität"

Niederösterreich stockt auf: Mit einem Budget von 63 Millionen Euro werden sieben weitere neue Akku-Zügen für den Öffi-Verkehr finanziert.
Olivia  Brandstetter
13.03.2026, 08:00
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

63 Meter lang, 160 Sitzplätze, Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h: Niederösterreich bekommt bald neue Akkutriebzüge. "Gerade für Pendlerinnen und Pendler bedeutet das mehr Komfort, mehr Verlässlichkeit und eine zeitgemäße Verbindung zwischen Wohnort und Arbeitsplatz. Gleichzeitig stärken wir damit auch den Tourismus im Kamptal, Krems und dem Erlauftal, denn attraktive Bahnverbindungen machen unsere Ausflugs- und Urlaubsregionen noch besser erreichbar", so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP).

"Mit dem Einsatz der bis 2029 insgesamt 23 neuen Akkutrieb-Züge, katapultieren wir den Nahverkehr in Niederösterreich in eine neue Ära", so Udo Landbauer (FPÖ), Landeshauptfrau-Stellvertreter und Landesrat für Infrastruktur. Die neuen Züge bieten Klimatisierung sowie barrierefreie Einstiege.

Ab 2028 eingesetzt

Sieben weitere Akkutriebzüge sollen die niederösterreichischen Regionalbahnen unterstützen – diese kommen zu den 16 bereits bestellten Zügen hinzu. Die sieben neuen Züge des Typs FLIRT Akku werden von der ÖBB bei Stadler Rail bestellt.

16 Züge werden schon ab 2028 langsam eingesetzt – zwischen St. Pölten (Bezirk St. Pölten, NÖ) und Horn (Bezirk Horn, NÖ). Ab dem Fahrplanjahr 2029 sollen die sieben neuen Züge die Dieseltriebwägen ersetzen.

Die Investitionskosten betragen 63 Millionen Euro, investiert wird von der ÖBB-Personenverkehr AG. 70 Prozent der Verkehrsdienste-Kosten werden vom Bund übernommen, 30 Prozent vom Land Niederösterreich.

"Mit der Erweiterung der Akku-Zug-Flotte bekennen wir uns ganz klar zu unseren Regionalbahnen. Die neuen, zusätzlichen sieben Fahrzeuge, die künftig auf der Strecke der Erlauftalbahn eingesetzt werden, lösen die bis zu 40 Jahre alten, nicht barrierefreien Dieseltriebwägen ab. Wir setzen damit einen weiteren Meilenstein für einen modernen öffentlichen Verkehr für die gesamte Region und steigern so die Lebensqualität unserer Landsleute maßgeblich", so Landbauer.

Vorteile für Tourismus und Pendeln

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) erklärt, dass mit den neuen Akkutriebzügen in eine moderne, regionale und klimafreundliche Mobilität im Zentralraum Richtung Krems und Kamptal und auch ins Mostviertel auf die Erlauftalbahn investiert werde.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP, mit Minister Hanke) spricht von Vorteilen für Tourismus und Pendler.
Büro Mikl-Leitner

Die Landeshauptfrau erklärt außerdem: "Moderne Züge, bessere Qualität und klimafreundlicher Verkehr – das ist ein weiterer wichtiger Schritt, um Niederösterreich als starken Lebens-, Arbeits- und Tourismusstandort weiter zu stärken."

Landbauer: "Setzen damit einen Meilenstein für eine bürgernahe Mobilität"

"Die neuen, zusätzlichen sieben Züge werden von St. Pölten aus nach Pöchlarn und weiter bis Wieselburg und Scheibbs auf der Erlauftalbahn eingesetzt", so Landbauer. Mit den neuen 23 Akkutriebzügen werde ab dem Fahrplan 2029 der komplette Nahverkehr (Zentralraum St. Pölten in Richtung Most- und Waldviertel) auch auf nicht elektrifizierten Strecken zu 100 Prozent Barrierefreiheit aufweisen.

Udo Landbauer (FPÖ, Bild) beschreibt die neuen Züge als "Quantensprung in Sachen Qualität und Barrierefreiheit".
NLK Burchhart

Landbauer erklärt weiter: "Die neuen Züge sind ein Quantensprung in Sachen Qualität und Barrierefreiheit."

Mehr Platz, Komfort und moderne Ausstattung würden zeigen: "Unser klares Bekenntnis zu unseren Regionalbahnen ist keine leere Floskel. Wir modernisieren die Flotte, machen den öffentlichen Verkehr in den Regionen zukunftsfit und setzen damit einen Meilenstein für eine bürgernahe Mobilität, die sich nach den Bedürfnissen unserer Landsleute richtet", so Landbauer.

Umwelt

Peter Hanke (SPÖ), Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, erklärt: "Mit dieser Investition steigern wir den Fahrkomfort auf den Regionalbahnen erheblich und dekarbonisieren Schritt für Schritt den Regionalverkehr."

Mit dem Einsatz von Akku-Zügen statt Dieseltriebwagen verringere man den jährlichen CO₂-Ausstoß um circa 1.200 Tonnen und spare eine halbe Million Liter Diesel.

{title && {title} } bro, {title && {title} } Akt. 13.03.2026, 08:03, 13.03.2026, 08:00
Jetzt E-Paper lesen