Ein technischer Defekt hat in einem Skigebiet im US-Bundesstaat New York für dramatische Stunden gesorgt. In North Creek blieb eine Gondelbahn plötzlich stehen – 67 Menschen saßen fest und mussten stundenlang in luftiger Höhe ausharren, bis Rettungskräfte sie befreien konnten.
Die Kabinen hingen dabei bis zu 21 Meter über dem Boden. Insgesamt waren 67 Wintersportler in 20 Gondeln eingeschlossen. Unter den Passagieren machte sich schnell Unruhe breit, einige hatten Angst.
Daraufhin begann eine aufwendige Evakuierungsaktion: Park-Ranger kletterten die Liftmasten hinauf, seilten sich zu den Gondeln ab und brachten die Eingeschlossenen einzeln mit Gurten sicher nach unten. Die Rettung dauerte fast fünf Stunden – am Ende konnten alle Insassen unverletzt geborgen werden.
Laut Angaben des Betreibers hatte sich ein Bauteil an einem Stützpfeiler der Gondelbahn verschoben. Ein Sicherheitssensor stoppte daraufhin automatisch die gesamte Anlage – mitten im laufenden Betrieb.
Besonders bemerkenswert: Erst im November hatten Ranger und Retter genau solch eine Gondel-Evakuierung geübt. Wenige Monate später wurde der Ernstfall Realität.