In der Klinik Donaustadt startet ein Zukunftsprojekt: Ab sofort beginnen die Bauarbeiten für eine neue Zentrale Notaufnahme (ZNA). Die Fertigstellung ist für 2028 geplant – der Betrieb läuft währenddessen ohne Unterbrechung weiter.
Die ZNA ist die erste Adresse bei akuten Notfällen, hier zählt jede Minute. Genau deshalb wird der Bereich umfassend modernisiert und neu organisiert. Notfallbereich, Unfallakutbereich und Unfallambulanz werden innerhalb der bestehenden Flächen komplett neu strukturiert.
"Mit der Modernisierung der ZNA in der Klinik Donaustadt setzt der Wiener Gesundheitsverbund einen weiteren wichtigen Schritt für die Gesundheitsversorgung von morgen", so WIGEV-Generaldirektor-Stellvertreter Herwig Wetzlinger.
Ziel des Umbaus sind effizientere Abläufe für Patienten, Besucher und das medizinische Personal. Die neue ZNA wird nach modernsten medizinischen und organisatorischen Kriterien gestaltet. "Die neue Zentrale Notaufnahme verfügt dann über optimale Schnittstellen zu den einzelnen Sonderfächern. Insbesondere kann die Kooperation zwischen der unfallchirurgischen und internistischen Notfallaufnahme verbessert werden", erklärt Lothar Mayerhofer, Ärztlicher Direktor der Klinik Donaustadt.
Ein konkretes Plus für Patienten: Künftig erfolgt die Behandlung in eigenen Behandlungskojen – das sorgt für mehr Privatsphäre, bessere Übersicht und eine raschere Versorgung.
Eine besondere Herausforderung ist der Umbau während des laufenden Betriebs. Möglich macht das ein genau geplantes Bauphasen- und Rochaden-System. "Der Bauprozess ist dafür in mehrere Bau- und Teilphasen gegliedert, die exakt auf die betrieblichen Abläufe abgestimmt sind", sagt Michael Lischent, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsverbund Projektentwicklungs- und Baumanagement GmbH. "Grundlage ist ein detailliert ausgearbeitetes Rochaden-System, das gewährleistet, die ZNA als essentielle Abteilung der Klinik Donaustadt 24/7 weiterführen zu können."
Bereits im Dezember 2025 wurde der Notfallbereich vorübergehend in den Bettenturm 1 verlegt. Die frei gewordenen Flächen werden nun zu Schockräumen umgebaut. Schritt für Schritt wechseln die einzelnen Bereiche ihre Standorte, bis sie Ende 2028 ihre endgültigen, modernisierten Räumlichkeiten beziehen.