Am Dienstag, dem 20. Jänner, rollen rund 800 Taxis durch die Bundeshauptstadt und sorgen für massive Staus. Der ÖAMTC schlägt Alarm und warnt vor erheblichen Verzögerungen – besonders in der Innenstadt und in der Leopoldstadt.
Zwischen 16 und 18 Uhr wollen Wiens Taxifahrer mit einer groß angelegten Demonstration auf ihre schwierige Lage aufmerksam machen. Unter dem Motto "Schwierige Situation der TaxifahrerInnen" ziehen die Fahrzeuge quer durch die Stadt – mit spürbaren Folgen für Autofahrer, Öffi-Nutzer und Pendler.
Der Demo-Zug startet beim Arbeiterstrandbad, führt über die Wagramer Straße, die Reichsbrücke und die Lassallestraße zum Praterstern. Danach geht es weiter über die Praterstraße, die Aspernbrücke, einmal rund um den Ring und schließlich bis zur Uraniastraße.
Besonders betroffen sind laut ÖAMTC unter anderem die Wagramer Straße, der Praterstern, die untere Donaustraße, der Franz-Josefs-Kai, die Roßauer Lände, die Ringstraße, der Schwarzenbergplatz, der Karlsplatz sowie die Zweierlinie. Wer kann, sollte das Auto stehen lassen.
Es ist nicht der erste Taxi-Protest: Bereits im Dezember hatten hunderte Taxis die Innenstadt blockiert. Der Grund für den anhaltenden Unmut: der wachsende Druck durch Fahrdienst-Plattformen wie Uber und Bolt sowie das gesetzlich festgelegte Preisband. Viele Taxler sehen dadurch ihre Existenz bedroht.