Flammen-Alarm in der Nacht auf Montag: In Regau (Bez. Vöcklabruck) brach in einem erst kürzlich errichteten Werkstättenpark ein Feuer aus. Ein Winterdienstfahrer soll das Feuer als Erster entdeckt und sofort Alarm geschlagen haben.
Zwei Feuerwehren, Rettung und Polizei rasten zum Einsatz – obwohl der Brand rasch unter Kontrolle gebracht wurde, brannten die Halle und mindestens ein Auto im Inneren komplett aus. Verletzt wurde niemand.
Ein Detail fiel den Einsatzkräften aber sofort ins Auge: Direkt neben dem Eingang war ein etwa ein Meter großes verbotenes Symbol auf die Fassade gesprüht worden. "Laut dem Mieter war das Hakenkreuz vorher noch nicht da", so ein Polizeisprecher gegenüber "Heute".
Die Exekutive ermittelt jetzt wegen Brandstiftung – darauf würden Brandherde an verschiedenen Stellen hinweisen. Die Erhebungen befänden sich aber noch ganz am Anfang. Ob es eine Vorgeschichte zwischen Opfer und Täter gibt, könne man deshalb noch nicht sagen.
Eine Verbindung zwischen dem Brand und dem Hakenkreuz sei zwar "naheliegend", aber noch nicht fix. Auch das müsse erst ermittelt werden, so die Polizei. Der Sachschaden dürfte jedenfalls beträchtlich sein, angrenzende Objekte wurden aber nicht in Mitleidenschaft gezogen.