Luxus Handtaschen und Schmuck

Halbe Million weg! Einbruch-Schock bei Sylvie Meis

Luxusraub bei Sylvie Meis und nun steht ein mutmaßlicher Täter vor Gericht. Der Prozess bringt neue Details ans Licht.
Heute Entertainment
22.01.2026, 21:08
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Während Sylvie Meis ihren Urlaub auf Ibiza verbrachte, drangen Unbekannte in ihre Wohnung ein und stahlen Luxus-Handtaschen sowie Schmuck im Wert von mehr als 500.000 Euro.

Nun hat am Donnerstag vor dem Hamburger Landgericht der Prozess gegen einen der mutmaßlichen Täter begonnen. Der andere ist noch flüchtig, wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet.

Einbruch während Urlaubsreise

Der 42-Jährige legte gleich zu Beginn ein Geständnis ab und erklärte über seinen Anwalt, sich "vollumfänglich einzulassen". Ihm droht eine Haftstrafe von bis zu vier Jahren und neun Monaten.

Der Einbruch ereignete sich im Sommer 2023 in der Wohnung der Moderatorin im Hamburger Stadtteil Eppendorf. Zwischen dem 6. und dem 14. Juli war Sylvie auf Ibiza im Urlaub. In dieser Zeit drangen die Täter in ihre Wohnung ein und stahlen 30 Luxushandtaschen, darunter 22 Modelle der Marke Hermès, sowie wertvollen Schmuck. Der Schaden liegt bei mehr als 530.000 Euro. Bis heute wurden die gestohlenen Gegenstände nicht gefunden.

Täter kletterten über Baugerüst

Nach Angaben der Ermittler gelangten die Täter über ein Baugerüst in das Obergeschoss des Hauses. Dort brachen sie ein Fenster auf, das nicht mit der Alarmanlage verbunden war, und durchsuchten alle Räume. Anschließend startete die Polizei eine großräumige Fahndung.

Der Angeklagte versucht, sein Gesicht mit seiner Gerichtsvorladung zu verbergen.
IMAGO/BREUEL-BILD

Täter ist extra nach Deutschland gereist

Laut "Focus online" geht die Staatsanwaltschaft von einem gezielt geplanten Einbruch aus. Nach ihrer Einschätzung reiste der gebürtige Albaner extra für die Tat nach Deutschland. Über DNA-Spuren am Tatort konnte der bereits im Ausland vorbestrafte Mann überführt werden.

Laut dem Medienbericht erklärte der zweifache Vater vor Gericht, er sei nicht der "Kopf der Sache" gewesen und habe aus Angst vor Konsequenzen den Namen seines Komplizen nicht genannt. Er habe gewusst, dass der Einbruch falsch gewesen sei, sich aber dennoch dafür entschieden.

Als Grund nannte er eine persönliche Notlage und Geldprobleme in seiner Familie. Er entschuldigte sich bei Meis, die am Verhandlungstag nicht anwesend war. Der Prozess wird nächste Woche fortgesetzt, weitere Termine sind bis Mitte Februar angesetzt.

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