Saisonstart

Hammer im "Schweizerhaus" – So viel kostet ein Krügerl

Am 15. März öffnet das weltberühmte Schweizerhaus im Wiener Prater wieder seine Tore – und überrascht seine Gäste gleich mit einer guten Nachricht.
Wien Heute
07.03.2026, 19:15
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Der Traditionsbetrieb der Gastro-Familie Kolarik startet Sonntag, 15. März, in seine 106. Saison. Seit Jahrzehnten gehört das "Schweizerhaus" in Wien-Leopoldstadt zu den bekanntesten Biergärten Europas und ist sowohl bei Touristen als auch bei Wiener Stammgästen ein fixer Treffpunkt.

Während viele Preise in Gastronomie und Hotellerie in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind – Restaurantbesuche und Hotelzimmer verteuerten sich binnen fünf Jahren um rund 44 Prozent – bleibt im Schweizerhaus vieles beim Alten, berichtet die "Krone".

Halber Liter kostet 5,90 Euro

Ein halber Liter Bier kostet auch in der Saison 2026 wieder 5,90 Euro. Damit bleibt der Preis bereits das dritte Jahr in Folge unverändert. Schon 2024 und 2025 mussten Gäste für das Krügerl genau diesen Betrag bezahlen.

Das ist umso bemerkenswerter, weil die Kosten für Personal und Energie zuletzt deutlich gestiegen sind. Senior-Chef Karl Kolarik erklärt den stabilen Preis auch mit einem besonderen Jubiläum: Seit 100 Jahren wird im Schweizerhaus Bier der tschechischen Traditionsbrauerei Budweiser Budvar ausgeschenkt.

Serviert im "Bunkerl"

"Durch starke Partnerschaften gelingt es uns, das mit einem seit drei Jahren unveränderten Bierpreis zu feiern. Gemeinsam mit unseren Gästen sehen wir einer unvergesslichen Jubiläumssaison entgegen", meint Kolarik zur "Krone".

Das Budweiser-Bier hat im "Schweizerhaus" Tradition. Gebraut wird es mit Wasser aus einem artesischen Brunnen in rund 300 Metern Tiefe. Nach einer über 90 Tage langen Reifung landet es schließlich frisch gezapft im Glas. Serviert wird das Bier im eigens gestalteten Krügerl-Glas namens "Bunkerl", das mit seinen konkaven Bullaugen zum Markenzeichen des Hauses geworden ist.

Modernisierungen in der Winterpause

Während der Winterpause wurde im "Schweizerhaus" auch kräftig modernisiert. Der Charakter des Traditionslokals soll dabei jedoch unbedingt erhalten bleiben. Unter anderem wurde in neue, energieeffiziente Küchengeräte investiert und die Ausgabestation komplett erneuert. Ziel ist es, Ressourcen zu sparen und gleichzeitig den Betrieb effizienter zu machen.

Auch für die Gäste gibt es sichtbare Neuerungen: Neue Markisen sorgen künftig gemeinsam mit rund 70 großen Bäumen für mehr Schatten an heißen Sommertagen. Damit ist alles bereit für die nächste Saison im größten Biergarten Österreichs – mit kühlem Bier, knuspriger Stelze und einem Krügerl-Preis, der trotz Inflation stabil bleibt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 07.03.2026, 19:15
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