Die Caritas plant am Linzer Froschberg, nahe dem Stadion, einen neuen Großstandort. Rund 30 Millionen Euro fließen in das "Haus der Nächstenliebe", das künftig viele bisher verstreute Einrichtungen bündelt.
Schon jetzt rollen Bagger und Betonmischer über das Areal: Der alte Vierkanter ist weg, das Grundstück wird vorbereitet. Ab 2027 soll gebaut werden, die Fertigstellung ist für 2030 angepeilt.
Rund zehn von 22 Linzer Standorten sollen so unter einem Dach zusammengeführt werden. Etwa 300 Arbeitsplätze wechseln damit an den Froschberg – Kindergärten und Pflegeheime bleiben an ihren bisherigen Orten.
Der Neubau kommt laut Caritas günstiger als eine Sanierung: Allein das Aufpeppen alter Häuser würde 23 Millionen Euro verschlingen – dazu kämen laufende Kosten. Der Neubau spart Energie, bringt Barrierefreiheit und wird teilweise aus Spenden finanziert.
Gebaut wird überwiegend in Holz, Beton wird nur dort verwendet, wo es notwendig ist. Den Architektur-Wettbewerb gewann das Wiener Büro "SWAP".