Kahlschlag im Konzern

Heineken streicht weltweit bis zu 6000 Jobs

Der Bierkonzern Heineken reagiert auf die schwache Nachfrage mit einem drastischen Sparkurs: Weltweit sollen bis zu 6000 Jobs gestrichen werden.
Newsdesk Heute
11.02.2026, 09:40
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Der niederländische Brau-Riese Heineken setzt den Rotstift an: Wegen der schwächelnden Nachfrage nach Bier plant der Konzern einen massiven Personalabbau. Weltweit sollen bis zu 6000 Stellen gestrichen werden, wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab.

Die Reduktion der Arbeitsplätze soll schrittweise innerhalb der kommenden zwei Jahre erfolgen. Sie ist Teil einer umfassenden Neuausrichtung, die bis 2030 umgesetzt werden soll. Das Ziel: Mit geringerem Mitteleinsatz ein stärkeres Wachstum erreichen.

Zum Heineken-Konzern zählen internationale Marken wie Tiger, Amstel und Desperados. Auch die österreichische Brau Union – mit bekannten Bieren wie Gösser, Zipfer und Puntigamer – gehört zum Unternehmen.

Management zeigt sich vorsichtig

Während das Geschäftsjahr 2025 noch besser als erwartet verlief, zeigt sich das Management für die Zukunft vorsichtiger. Im Vorjahr konnte der Konzern den operativen Gewinn organisch um 4,4 Prozent steigern. Analysten waren im Schnitt lediglich von einem Plus von vier Prozent ausgegangen.

Für das Jahr 2026 rechnet Heineken jedoch mit einer geringeren Dynamik. Der Betriebsgewinn soll nur noch um zwei bis sechs Prozent wachsen. Zuvor hatte das Unternehmen eine Steigerung zwischen vier und acht Prozent prognostiziert.

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