Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten weltweit als häufigste Todesursache – noch vor Krebserkrankungen. Allein in Österreich sterben jährlich rund 32.000 Menschen an den Folgen einer kardiovaskulären Erkrankung.
Das internationale Pharma- und Forschungsunternehmen Bristol Myers Squibb (BMS) engagiert sich seit mehr als 60 Jahren in der Forschung und Entwicklung von Herz-Kreislauf-Therapien.
Dank Fortschritten in der Präzisionsmedizin kann heute gezielt in die Blutgerinnung eingegriffen werden. Zudem erforscht BMS biologische Prozesse, die die Herzfunktion regulieren und die Herzgesundheit langfristig verbessern können.
"Gemäß unserer Vision 'Transforming patient’s lives through science' haben wir uns der Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verschrieben", erklärt Dr. Carmen Lilla, Country Medical Director, Österreich und Schweiz. "Wir arbeiten fortlaufend an neuen therapeutischen Ansatzpunkten, damit Patientinnen und Patienten von innovativen Therapieoptionen profitieren können. Dabei betrachten wir nicht nur Symptome und Beschwerden, sondern setzen an den Ursachen der Erkrankung an."
Für eine gezielte Behandlung von Herzerkrankungen wie Herzinsuffizienz ist eine frühzeitige Diagnose essenziell. Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen setzen schleichend ein oder äußern sich durch unspezifische Symptome, die oftmals anderen Ursachen zugeschrieben werden. BMS unterstützt daher verstärkt die frühzeitige Diagnose von Erkrankungen.
Vorhofflimmern bedeutet, dass das Herz aus dem Takt gerät. Jeder vierte Erwachsene ist im Laufe seines Lebens davon betroffen. Dabei ist wichtig zu wissen: Etwa jeder vierte Schlaganfall wird durch Vorhofflimmern verursacht. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie sind daher entscheidend.
Doch die Dunkelziffer an Betroffenen ist hoch, denn die Beschwerden sind häufig unspezifisch, gerade am Beginn der Erkrankung tritt der unregelmäßige Herzschlag meist nur episodenhaft auf.
In vielen Fällen bleibt die Herz-Rhythmus-Störung unentdeckt – und unbehandelt. Eine regelmäßige Pulsmessung ist ein wichtiger erster Schritt, um Vorhofflimmern frühzeitig zu identifizieren.
Etwa einer von 500 Erwachsenen leidet an einer Hypertrophen Kardiomyopathie, kurz HCM. Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer Verdickung der Herzwände, wodurch der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird und somit nicht mehr genügend Blut in den Kreislauf pumpen kann.
Eine HCM ist in der Regel chronisch und häufig erblich: Das Risiko, die Erkrankung an die Nachkommen weiterzugeben, liegt bei 50 Prozent. Je nach Ausprägung und Verlauf können die Symptome – darunter Kurzatmigkeit, Rhythmusstörungen, Brustschmerzen, Schwindel und Erschöpfung – von mild bis lebensbedrohlich reichen.
HCM erhöht das Risiko für Vorhofflimmern, Herzinsuffizienz oder plötzlichen Herztod. Schätzungen zufolge bleiben jedoch 85 Prozent der Erkrankungen unentdeckt. "Viele Betroffene leben jahrelang mit Einschränkungen wie Atemnot oder ständiger Erschöpfung, ohne die wahre Ursache zu kennen", erklärt Carmen Lilla.
Mehr Bewusstsein für die Symptome und die Prävalenz – also die Anzahl der Personen, die an dieser Erkrankung leiden – unterstützt die Sichtbarkeit und Früherkennung einer HCM. Daher ist ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin samt Familienanamnese sinnvoll.
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