Nicht nur die Tage bis Weihnachten sind lang, sondern auch die Herbstferien und das Warten auf die gruseligste Nacht des Jahres: Halloween. Im Heindl Schokomuseum kann die Zeit deshalb mit einem Halloween-Pralinen-Workshop verkürzt und versüßt werden. Hier sollen Kinder gruselige Naschereien selbst aus Monstermarzipan, Mitternachtsnougat und schauriger Schokolade "hexen". Wir verraten, was der Workshop wirklich kann.
In der Zentrale der Confiserie Heindl im 23. Bezirk angekommen, ist die Versuchung bereits groß: Dort, wo Sissi-Taler, Schokobananen, Schnitten und auch die berühmten Schoko Maroni hergestellt werden, gibt es auch viel zu verkosten. Zurückhalten muss und soll sich hier niemand. Vorbeigeht es an den Glaswänden der Produktion, wo den Heindl-Mitarbeitern auf die Finger geschaut werden kann und den Kindern liebevoll der Weg der Naschereien in die Verpackung erklärt wird – bis es höchste Zeit wird, selbst ans Werk zu gehen.
Angst vor schaurigen Herausforderungen und schrecklichen Patzereien braucht man hier nicht zu haben. Jedes Kind hat seinen Platz, wo bereits Marzipan und Nougat warten. Daraus werden die Pralinen geformt. Wer will, kann sich von Vorlagen inspirieren lassen oder mit weißer, orangefarbener und grüner Flüssigschokolade sowie Streusel und Zuckeraugen ganz eigene Kreationen kreieren. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und die Kinder begeistert am Werkeln. Nach etwa einer halben Stunde kommt die gruselige Handwerkskunst in den Kühlschrank.
In der Zwischenzeit geht es ab ins Schokomuseum. Kindgerecht wird erklärt, worum es sich dabei eigentlich handelt, wo und worauf die Kakaobohne wächst und wie ungesüßter Kakao schmeckt. Doch die Verlockung, die eigenen "unheimlich süßen" Halloween-Pralinen sofort zu vernaschen, ist einfach zu groß - und schon im Auto ist die Schachtel schon wieder leer.