Wildtiere

Hier verbirgt sich das niedlichste Tier Japans

Graues Fell, schwarze Knopfaugen: Das Gleithörnchen ist schon besonders niedlich. Ein japanischer Fotograf verbrachte Jahre für die perfekten Bilder.

Christine Kaltenecker
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Der Fotograf Yoshihiro Abiko verbrachte Jahre im japanischen Hokkaido um die nachtaktiven Nager auch am Tage abzulichten. Gelungen!
Der Fotograf Yoshihiro Abiko verbrachte Jahre im japanischen Hokkaido um die nachtaktiven Nager auch am Tage abzulichten. Gelungen!
South West News Service Ltd / Action Press / picturedesk.com

Außerhalb eines Zoos, oder Tiergartens kann man die nachtaktiven Gleithörnchen kaum zu Gesicht bekommen. Schade eigentlich, denn diese nur 16 Zentimeter großen Tiere sind an Niedlichkeit kaum zu übertreffen. Ein japanischer Fotograf namens Yoshihiro Abiko hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die perfekten Bilder der kleinen Nager zu schießen und verbrachte Jahre in den Nadelwäldern von Hokkaido, denn nur während der kurzen Brutzeit hat man die Chance, die süßen Flauschis auch tagsüber anzutreffen.

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    Große, schwarze Knopfaugen. Fotograf Yoshihiro Abiko hält das Gleithörnchen für das niedlichste Tierchen Japans. <br>
    Große, schwarze Knopfaugen. Fotograf Yoshihiro Abiko hält das Gleithörnchen für das niedlichste Tierchen Japans.
    South West News Service Ltd / Action Press / picturedesk.com

    Trotzdem Wildtiere

    Auch wenn man gar nicht anders kann, als sich sofort in diese kleinen Nager zu verlieben, gehören sie in die Nadelbäume der höher gelegenen Wälder, wo sie ungestört und fast unsichtbar ihr Naturell ausleben können. Ernähren tun sie sich wie auch unsere Eichhörnchen von Samen, Früchten, Nüssen, Blättern und Baumrinden und nisten gut versteckt in den Baumhöhlen. Fliegen können sie natürlich nicht, aber ihre Flughaut erlaubt ihnen lange Gleitflüge zwischen den Baumkronen.

    In Europa sind Gleithörnchen ebenfalls verbreitet, doch nur in Russland werden sie nach wie vor wegen ihres begehrten Fells bejagt. Global gesehen, gelten sie aber glücklicherweise als "nicht gefährdet", da ihr Verbreitungsgebiet sehr groß ist und wie bereits erwähnt, sie sich perfekt tarnen um zu überleben.