Ein lauter Knall hat in der Nacht auf Sonntag, den 22. März, in Wieselburg (Bezirk Scheibbs, NÖ) für Aufregung gesorgt. Am Hauptplatz kam es in den frühen Morgenstunden in einer der Wohnungen im Wieselburger Marktschloss zu einem Küchenbrand.
Wie die Polizei berichtet, hatte ein Nachbar die Einsatzkräfte alarmiert. Er hatte eine Explosion und Rauch, der aus einem Fenster drang, wahrgenommen. Außerdem soll er Hilferufe aus der betroffenen Wohnung gehört haben.
Polizisten aus Purgstall an der Erlauf waren als Erstes zur Stelle und öffneten die Wohnungstür. Auf das laute Klopfen der Beamten hatte niemand reagiert, dabei bestand der Verdacht auf Lebensgefahr in der Wohnung.
Dort trafen die Polizisten eine stark verwirrte Frau an, die im Küchenbereich nach Luft rang. Die Frau wurde nach draußen gebracht und erstversorgt. Das Feuer war zu diesem Zeitpunkt bereits erloschen.
Wie die Feuerwehr Wieselburg später bekanntgibt, wurden bei deren Eintreffen bereits zwei betroffene Personen medizinisch erstversorgt. Eine Person hatte Verletzungen unbestimmten Grades erlitten und wurde in ein Klinikum transportiert.
Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr ging in die betroffene Wohnung vor. Die Maßnahmen beschränkten sich auf Nachlöscharbeiten, das Entfernen von Brandgut sowie die Kontrolle der Räume.
Auch eine Wärmebildkamera kam zum Einsatz, um mögliche Glutnester aufzuspüren. Dadurch sollte verhindert werden, dass sich das Feuer erneut entzündet.
Nach Abschluss der Maßnahmen konnte der Einsatz schrittweise beendet werden. Laut Polizei dürfte der Brand durch Erhitzen von Lebensmitteln oder Öl auf dem E-Herd entstanden sein, wobei sich dieses entzündete.