Lange musste sich Marcel Hirscher gedulden, jetzt gibt es auf seinem Weg zurück in den Ski-Weltcup den nächsten großen Fortschritt. Der 37-Jährige meldet sich mit Bildern zurück, auf die seine Fans lange gewartet haben.
Erstmals seit seinem Kreuzbandriss stieg Hirscher wieder in eine Ski-Bindung. In der Skihalle von Zoetermeer in den Niederlanden wagte sich der gebürtige Salzburger zurück auf den Schnee.
"Ich habe jeden Moment genossen", wird Hirscher auf dem Instagram-Kanal seiner Ski-Marke Van Deer zitiert. Über den Sommer zeigte der Österreicher in den sozialen Medien bereits seine Fortschritte auf dem Weg zurück auf die Weltcup-Piste – auf der Laufstrecke, im Gelände und vor allem im Kraftraum.
Dabei wurde für alle Fans ersichtlich: Hirscher geht all in, legte sichtlich an Muskelmasse zu und präsentierte sich in Topform.
Ende 2024 hatte sich Hirscher im Training das Kreuzband im linken Knie gerissen. Seitdem konnte der mittlerweile für die Niederlande startende Technik-Spezialist kein Weltcup-Rennen mehr bestreiten.
Nun nimmt das Comeback langsam Formen an. Auch beim Ski-Weltverband verfolgt man Hirschers Fortschritte genau. "Soweit wir informiert sind, hat er sich gut erholt. Er hat hart trainiert und es freut uns, dass es Marcel wieder gut geht", sagt FIS-Renndirektor Markus Waldner gegenüber dem ORF.
Noch ist allerdings offen, unter welchen Bedingungen Hirscher tatsächlich wieder im Weltcup antreten darf. Eine wichtige Entscheidung soll in zwei Wochen bei der FIS-Herbstsitzung in Genf fallen. Dabei geht es vor allem um seine Wildcard. Von den ursprünglich vorgesehenen 20 Starts hat Hirscher erst drei absolviert. Seit der Vergabe sind allerdings mittlerweile beinahe zwei Jahre vergangen.
Eine mögliche Lösung wäre laut Waldner ein Verletztenstatus. Damit könnten Hirscher seine übrigen Startmöglichkeiten erhalten bleiben. "Theoretisch kann er noch 17-mal mit diesem Status fahren."