Auf Platz 1 landete, wie schon in den Tagen davor, Bad Deutsch-Altenburg (NÖ) mit 39,3 Grad. Auf dem zweiten Platz liegt Wien-Stammersdorf mit 38,8 Grad, dicht dahinter Wien-Innere Stadt und Innsbruck-Universität mit jeweils 38,7 Grad.
"Der morgige Sonntag hat dann das Potenzial noch ein gutes Grad wärmer zu sein. Da werden wohl einige weitere absolute Rekorde fallen", betont die Meteorologin Ariane Pfleger von der GeoSphere Austria. "Vielleicht ja auch der österreichische Absolutrekord von 40,5 Grad in Bad Deutsch-Altenburg. Es wird aber knapp."
An 18 Messstationen verzeichnet die GeoSphere Austria am Samstag Temperaturen von mindestens 38 Grad. Darunter auch sechs Messpunkte, an denen es zuvor noch nie so heiß war: Wien-Stammersdorf (38,8 Grad), Innsbruck-Universität und Bad Vöslau (je 38,5 Grad), Wieselburg (NÖ) mit 38,3 Grad, Melk (NÖ) mit 38,2 Grad und die Station Braunau/Ranshofen (OÖ) mit 38,0 Grad.
Klar gebrochen wurde der österreichweite Juni-Rekord vom 20. Juni 2013 mit 38,6 Grad (gemessen an der Station Waidhofen an der Ybbs).
Die Hitzewelle wird sich laut Prognosen vor allem im Osten Österreichs noch mindestens drei weitere Tage hinziehen. Deshalb entschied die GeoSphere Austria, die Hitzewarnstufe rot, die ursprünglich bis Montag gelten sollte, auf Dienstag auszuweiten.
Am Sonntag hält das ungetrübt sonnige Wetter laut Prognose von www.ubimet.at im Osten und Südosten an, im Westen ziehen Wolken und ab Mittag erste Schauer durch. Am Nachmittag nimmt vom Arlberg bis in die Tauernregion und die westliche Obersteiermark die Gewitterneigung zu, dabei besteht Unwettergefahr mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Abseits davon weht mäßiger Südwest-, im Osten Südostwind. Mit 31 bis 40 Grad erreicht die Hitze im Osten ihren Höhepunkt, im Westen beginnt sie sich abzuschwächen.
Der Montag startet von Vorarlberg bis ins Innviertel mit einzelnen Schauern und Gewittern, welche sich zunächst an der Alpennordseite ostwärts ausbreiten. Am Nachmittag und Abend kommen sie vereinzelt auch in den lange sonnigen Osten und Süden voran, dabei besteht erhebliche Unwettergefahr. Mit den Gewittern frischt kräftiger Westwind mit Sturmböen auf. In der Westhälfte kühlt es mit 24 bis 30 Grad etwas ab, während die Hitze im Osten und Südosten mit bis zu 40 Grad anhält.
Am Dienstag ziehen an der Alpennordseite in der Früh einzelne Schauer und Gewitter durch, am Vormittag lässt sich vorübergehend die Sonne blicken. Nachfolgend nimmt die Gewitter- und auch Unwettergefahr aber markant zu. Häufig sonnig bleibt es von Osttirol bis ins Südburgenland sowie im östlichen Flachland, am Nachmittag und Abend sind aber auch dort einzelne und dann heftige Gewitter nicht ganz auszuschließen. Die Höchstwerte liegen zwischen 24 und 37 Grad, heiß bleibt es im Südosten.