Das sogenannte Shop-&-Go-Konzept war 2022 gestartet. Kameras und Sensoren erfassten automatisch, welche Produkte Kunden aus den Regalen nahmen. Bezahlt wurde beim Verlassen des Geschäfts – ganz ohne Kassa.
Doch ganz reibungslos lief das nicht. Für Ärger sorgte vor allem eine Vorauszahlung: Kunden mussten beim Eintritt bis zu 10 Pfund auf ihrer Karte reservieren lassen. Wer weniger einkaufte oder gar nichts kaufte, musste teils mehrere Tage auf die Rückerstattung warten.
Einige Kunden fühlten sich zudem schlecht informiert, weil die Höhe der Reservierung vor dem Betreten nicht klar ersichtlich war. Das schreckte offenbar auch potenzielle Käufer ab.
Aldi selbst spricht laut "Grocery Gazette" von einem geplanten Ende des Tests. Das Geschäft bleibe bestehen, nur eben wieder mit klassischem Bezahlsystem. Ziel des Projekts sei es gewesen, neue Technologien im Handel zu erproben.
Der Rückzug passt zu einem größeren Trend: Viele Händler überdenken derzeit ihre kassenlosen Konzepte. Die Technik ist teuer und kompliziert – und kommt bei Kunden nicht immer gut an.