Zwischen Mai und August 2026 laufen österreichweit mehr als 300.000 Zertifikate der ID Austria (ehemals Handy-Signatur) aus. Laut A-Trust dürfte es dadurch zu starkem Andrang bei Registrierungsstellen und möglichen Terminengpässen kommen.
Das Unternehmen rät Nutzerinnen und Nutzern, das Ablaufdatum ihrer digitalen Identität jetzt zu prüfen und rechtzeitig zu verlängern. Nur so bleibe der Zugang zu digitalen Amtswegen und zahlreichen Online-Diensten ohne Unterbrechung möglich.
Zertifikate der ID Austria sind bis zu fünf Jahre gültig. Eine Verlängerung sei allerdings nur vor dem Ablauf möglich, heißt es. Ist die digitale Identität bereits abgelaufen, müsse eine neue ID Austria bei einer Registrierungsbehörde beantragt werden.
Ob das eigene Zertifikat noch gültig ist, lässt sich laut A-Trust online prüfen – über die Website von A-Trust unter https://www.a-trust.at/meine-id-austria/zertifikatsdaten-anzeigen/, die Startseite der A-Trust Signatur-App oder in der ID Austria-App im Bereich "Konto".
Wer eine ID Austria mit Vollfunktion hat, kann diese laut Unternehmen in wenigen Minuten kostenlos online unter https://ida.gv.at/u/verlaengern verlängern.
Eine behördlich ausgestellte ID Austria mit Basisfunktion kann online via https://www.id-austria.gv.at/de/registrieren/uebersicht/von-basisfunktion-aufwerten auf eine Vollfunktion aufgewertet werden und ist danach laut A-Trust-Aussendung wieder bis zu fünf Jahre gültig.
Anders sieht es bei Personen mit nicht behördlich ausgestellter ID Austria mit Basisfunktion sowie Menschen ohne österreichische Staatsbürgerschaft müssen, so A-Trust, ihre ID Austria neu bei einer Registrierungsbehörde ausstellen lassen, so das Sicherheitsunternehmen.
Eine Liste aller dafür infrage kommenden Institutionen ist im Internet auf https://www.id-austria.gv.at/de/registrieren/uebersicht/von-basisfunktion-aufwerten zu finden.
"Die ID Austria ist für viele Menschen der zentrale Zugang zu digitalen Amtswegen und behördlichen Online-Services. Wer sein Zertifikat rechtzeitig prüft und verlängert, stellt sicher, dass diese Angebote weiterhin ohne Unterbrechung genutzt werden können", so Markus Vesely, CEO von A-Trust.