Die nächste Firmenpleite in Österreich: Über das Vermögen der BA24 Handel und Transporte GmbH mit Sitz in Mäder (Vorarlberg) wurde am Montag ein Konkursverfahren eröffnet.
Auf Sozialen Medien gibt sich das Unternehmen noch erfolgreich und aufstrebend. Neue Fahrzeuge für den Fuhrpark werden präsentiert, stolz zeigt man eine Werbetafel am Sportplatz
Doch jetzt läuft das Verfahren am Landesgericht Feldkirch. Betroffen sind nach den derzeit vorliegenden Unterlagen zehn Gläubiger. Ihre Forderungen belaufen sich insgesamt auf rund 111.000 Euro.
Dem gegenüber stehen offenbar nur geringe Vermögenswerte. Aus dem vorliegenden Vermögensverzeichnis ergeben sich lediglich geringfügige Werte. Wie viel davon tatsächlich verwertet werden kann, muss nun im Insolvenzverfahren festgestellt werden.
Wie viele Mitarbeiter von der Pleite betroffen sind, ist derzeit nicht bekannt. In den bisher vorliegenden Gerichtsunterlagen finden sich dazu keine Angaben.
Auch die Gründe für die finanziellen Schwierigkeiten liegen derzeit noch im Dunkeln. Das Unternehmen führt die Ursachen für die Insolvenz in den vorliegenden Unterlagen nicht näher aus. Die Hintergründe sollen im Zuge des Verfahrens geprüft werden.
Ein Antrag auf Sanierung wurde bisher nicht eingebracht. Ob ein solcher noch geplant ist, ist derzeit ebenfalls offen.
Für die Gläubiger läuft jetzt eine wichtige Frist: Forderungen können bis zum 2. November 2026 angemeldet werden.
Die Prüfungstagsatzung ist für den 16. November um 10 Uhr angesetzt. Zur Insolvenzverwalterin wurde Mag. Nuschine Messner bestellt.