Eine Familie aus der süditalienischen Stadt Lecce wollte im Jahr 2022 eine Reise nach Wien unternehmen. Daher buchten sie sich auf der bekannten Plattform Booking.com ein Vier-Sterne-Hotel in der österreichischen Hauptstadt.
Dabei gab es jedoch ein Problem: Zwar existierte der bereits im Voraus bezahlte Gastbetrieb, doch was fehlte, war die Genehmigung der Stadt Wien, um Gäste zu beherbergen. Somit wurde die italienische Familie abends auf die Straße gesetzt.
Auch eine Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice von Booking.com half den Italienern nicht. Sie mussten die Nacht draußen verbringen. Erst am nächsten Morgen konnte die Familie dann eine andere Unterkunft finden.
Wie die römische Tageszeitung "Il Messaggero" berichtete, kam der Fall nun vors Gericht in Lecce. Dabei wurde offenbar eine Vertragsverletzung durch die Plattform festgestellt. Man hätte für den Schutz der Familie eintreten müssen und sie unterstützen, hieß es.
Am Ende bekam die Familie neben der Rückerstattung der Hotelkosten eine Entschädigung zugesprochen. Demnach erhielt jedes Familienmitglied 250 Euro.