Eklat bei Fitness-Event

Hyrox muss wegen Durchfall-Athletin die Regeln ändern

Joanna Wietrzyk hatte während eines Hyrox-Rennens ein Darmproblem, machte trotzdem weiter und gewann. Jetzt reagiert der Veranstalter.
Newsdesk Heute
18.09.2026, 08:36
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Ein Vorfall beim Hyrox-Rennen in Peking sorgt international für Aufsehen. Die australische Spitzenathletin Joanna Wietrzyk verlor während des Bewerbs die Kontrolle über ihren Darm und beschmutzte sich. Trotzdem setzte sie das Rennen fort.

Besonders brisant: Bei Hyrox absolvieren die Teilnehmer nicht nur Laufstrecken, sondern benutzen auch gemeinsam Sportgeräte. Wietrzyk machte trotz des Zwischenfalls weiter und absolvierte unter anderem die verschiedenen Trainingsstationen.

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Am Ende stand sogar der Sieg. Die Australierin gewann das Pro-Rennen der Frauen in 1:01:23 Stunden.

Hyrox gesteht Fehler ein

Nach dem Rennen entbrannte eine Debatte über Hygiene und die Sicherheit der anderen Teilnehmer. Hyrox-Mitgründer Moritz Fürste räumte schließlich einen Fehler des Veranstalters ein. Hyrox hätte während des Rennens sofort reagieren müssen.

Fürste entschuldigte sich bei allen Betroffenen und erklärte, dass die Abläufe bei Veranstaltungen sowie das Regelwerk unmittelbar überarbeitet worden seien.

Die neuen Regeln sind eindeutig: Der Rennleiter kann einen Teilnehmer aus medizinischen Gründen aus dem Bewerb nehmen, wenn Blut, Erbrochenes, Urin oder Fäkalien ein Gesundheits- oder Kontaminationsrisiko für ihn selbst oder andere darstellen.

Bereiche wurden desinfiziert

Nach dem Vorfall wurden laut Hyrox China die betroffenen Bereiche abgesperrt und umfassend desinfiziert. Verunreinigte Geräte wurden entfernt, auch Teile des Bodenbelags sollten ausgetauscht werden.

Wietrzyk selbst meldete sich nach ihrem Sieg in einem später gelöschten Beitrag zu Wort. Sinngemäß erklärte sie: Vollgas geben oder nach Hause gehen – ein Sieg sei ein Sieg. Gleichzeitig bedankte sie sich für die Unterstützung und kündigte ihre Rückkehr an.

Hyrox stellte zugleich klar, dass Kritik am Umgang mit dem Vorfall nicht in persönliche Angriffe gegen die Athletin ausarten dürfe.

red,18.09.2026, 08:36
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