In New York kam es erneut zu einem umstrittenen Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE. Im Stadtteil Bronx eröffneten Beamte das Feuer auf einen Mann, der gerade in seinem Auto saß. Neben ihm befand sich sein fünfjähriger Sohn.
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani (34) bezeichnete den Vorfall als "ungeheuerlich" und kritisierte den Einsatz scharf: "Nach ersten Informationen haben die Beamten ihn umzingelt, als er sich mit einem fünfjährigen Kind in seinem Auto befand, und anschließend mehrfach auf ihn geschossen."
Wie die "Bild" berichtet, wurde der 28-Jährige am Hals getroffen. Er ist am Leben und befindet sich in einem örtlichen Krankenhaus. Der Zustand des Mannes wurde als stabil beschrieben. Sein Sohn blieb körperlich unverletzt.
Nach Angaben des Ministeriums wollten die ICE-Beamten einen Mann aus der Dominikanischen Republik festnehmen, der keine gültigen Papiere besitzt. Er soll unter anderem wegen schwerer Körperverletzung, Raubes, Drogenbesitzes und Waffenbesitzes vorbestraft sein.
Die Einsatzkräfte hätten Schutzwesten und Masken getragen, die ihre Gesichter verdeckten. "Nichts ließ vernünftigerweise darauf schließen, dass es sich um Polizisten handelte", so Mamdani. Nach dem Einsatz kam es in New York City zu Tumulten zwischen Demonstranten und der Polizei.