Wiener leben in Angst

"Ich steche dich ab": Politiker-Sohn terrorisiert Haus

Seit Monaten leben die Bewohner eines Hauses in Wien in Angst. Trotz Delogierung soll ein 28-Jähriger immer wieder zurückkehren und Nachbarn bedrohen.
Österreich Heute
07.07.2026, 05:45
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Die Bewohner sind mit ihren Nerven am Ende. Seit mehr als einem halben Jahr tyrannisiert Politiker-Spross Christian B. (Name der Redaktion bekannt) die Hausparteien.

"Er terrorisiert die Bewohner, bedroht uns, legt sogar Feuer im Gebäude", Antonia S. und weitere Nachbarn kontaktierten "Heute", weil sie nicht mehr weiterwissen.

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Vor einem Monat wurde der 28-Jährige delogiert. "Wir dachten, es kommt endlich Ruhe ins Haus", sagt Antonia S., eine Mutter von drei Kindern. Doch die Hoffnung war umsonst: Der Sohn eines prominenten Wiener Politikers kehrte vergangene Woche in das Wohnhaus im Osten der Stadt zurück.

Er kam um 3.47 Uhr

Christian B. versuchte am Donnerstag über die Garage ins Haus einzudringen. "Um 3:47 Uhr in der Früh zerstörte er das Glas der Eingangstür", sagt die eingeschüchterte Antonia S. im Gespräch mit "Heute".

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte >

"Ich habe wirklich Angst"

Auch sie war Ziel seiner Attacken. "Er hat mir direkt Gewalt angedroht und mich wüst beschimpft – ich habe wirklich Angst."

Nach Informationen von "Heute" leidet der Mann an einer psychischen Erkrankung. Auch deshalb wahrt die Redaktion zu 100 Prozent die Anonymität aller Beteiligten. Laut Nachbarn lehnt der Mann bislang professionelle Hilfe ab.

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Auch Stefan K., ein weiterer Nachbar, lebt in Angst. "Der Mann ist delogiert worden, aber er stalkt mich weiter", sagt er zu "Heute". Er hat versucht, mit diversen Stellen, die Hilfe anbieten, Kontakt aufzunehmen. "Ich höre immer nur, es muss zuerst etwas Schlimmes geschehen, bevor jemand einschreiten kann."

Die Situation eskalierte. "Auch mir hat er gesagt, er sticht mich ab. In meiner Panik bin ich neun Tage lang in ein Airbnb gezogen."

Nach dem letzten Vorfall erstattete Stefan K. Anzeige. Der Hausbewohner kann nicht mehr: "Ich wache in der Nacht bei jedem Geräusch mit Herzpumpern auf." Er versteht es nicht: "Wieso hilft denn niemand uns und ihm?"

Ein großes Problem: Seit der Delogierung weiß niemand, wo sich der Politiker-Sohn aufhält. Offiziell ist er noch im Haus gemeldet.

{title && {title} } red, {title && {title} } 07.07.2026, 05:45
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