Sie ist eine der bekanntesten deutschen Internet-Stars, erreicht mit humorvollen Videos und Einblicken in ihr Leben fast 20 Millionen Follower. Doch hinter dem Erfolg von Nadine Breaty steckt nicht nur Glamour.
Wie "Bild" berichtet, sprach die 27-Jährige beim YouTube-Festival in Berlin über die Schattenseiten ihres Berufs. Im Fokus: der Druck, ständig bewertet zu werden – und Situationen, in denen Online-Ruhm plötzlich im echten Leben bedrohlich wird.
Breaty wurde während der Corona-Pandemie in den sozialen Netzwerken bekannt. Heute erkennen viele sie sofort – auch wegen ihrer auffälligen Haarsträhne. Genau das macht öffentliche Auftritte für sie schwieriger.
Die Influencerin sagt, sie müsse sich draußen unter einer Kappe verstecken. Manche Menschen würden sie anfeinden oder übergriffig werden. Besonders drastisch schildert sie einen Vorfall in der Nacht: "Ich wurde nachts mal von einer Männergruppe umzingelt und bedrängt."
Körperlich blieb Nadine Breaty laut dem Bericht unverletzt. Doch der Vorfall zeigt, wie schnell Bekanntheit zur Belastung werden kann. Für sie geht es auch darum, dass Influencer oft nicht mehr als normale Menschen wahrgenommen würden.
Breaty kritisiert, dass vielen Internet-Stars offenbar zugeschrieben werde, sie müssten alles aushalten, nur weil sie Geld verdienen und viele Follower haben. Das sei unfair, "weil man uns damit entmenschlicht".
Damit spricht sie ein Thema an, das viele im Netz nur selten sehen: Während Fans vor allem lustige Videos, Reichweite und Erfolg wahrnehmen, kämpfen Creator hinter den Kulissen mit Hass, Druck und Grenzüberschreitungen.
Auch andere Internet-Stars wie Luxusauto-Star Omid Mouazzen berichteten in dem Gespräch über psychische Belastung und die Wucht von Kommentaren. Doch besonders Nadine Breatys Schilderung macht deutlich: Berühmtsein im Netz endet nicht am Handy-Bildschirm.