Nach insgesamt sieben Versuchen haben die österreichischen Behörden einen illegal aufhältigen Algerier außer Landes gebracht. Der Mann landete am Sonntagabend mit einem Abschiebeflug in der algerischen Hauptstadt Algier. Zuvor war die Außerlandesbringung mehrfach gescheitert. Darüber berichtet die "Krone".
Die Geschichte des Mannes reicht bis Anfang 2024 zurück. Damals soll er illegal über die grüne Grenze von Ungarn nach Österreich eingereist sein. Kurz darauf wurde er nach einem Einbruch festgenommen. Gegenüber den Behörden gab er an, aus Syrien zu stammen. Bereits wenige Wochen später folgte laut Bericht die nächste Straftat.
Im November 2024 wurde der Algerier wegen der Beschädigung eines Autos und versuchten Einbruchsdiebstahls zu zwölf Monaten teilbedingter Haft verurteilt. Nach seiner Freilassung verschwand er jedoch erneut.
Im März 2025 wurde der Mann wegen eines Suchtgiftdelikts erwischt. Nach einem Kellereinbruch klickten im Mai 2026 erneut die Handschellen. Aufgrund von Fluchtgefahr wurde er in Schubhaft genommen. Zu diesem Zeitpunkt war der illegale Migrant bereits fünfmal untergetaucht.
Auch die Abschiebung verlief alles andere als reibungslos. Bei einem früheren Versuch soll der Mann noch vor dem Start am Flughafen Wien-Schwechat derart lautstark randaliert haben, dass sich der Pilot weigerte, ihn mitzunehmen. Erst der siebente Anlauf führte schließlich zum Erfolg.