Am Donnerstag hoben Österreichs Spieler mit einer Austrian-Airlines-Maschine in Richtung USA ab. Es ging direkt nach Los Angeles. Nach dem rund zwölfstündigen Flug und der Einreise ging es per Bus weiter ins Mannschaftsquartier in Santa Barbara nördlich der kalifornischen Metropole. Die Spieler bezogen ihre Zimmer.
Und dabei erlebten sie etwas ganz Besonderes. Denn der ÖFB hat sich für die rot-weiß-roten Teamkicker etwas ganz Besonderes einfallen lassen, wie "ORF"-Mann Rainer Pariasek enthüllte: Jeder Spieler fand in seinem Zimmer ein Trikot seines allerersten Fußballvereins.
Bei ÖFB-Teamkapitän David Alaba ist etwa ein Trikot des SV Aspern in seinem Zimmer gelegen.
Der Gedanke dahinter ist eindeutig: Es soll der Weg jedes einzelnen Spielers nachgezeichnet werden. Man wolle aufzeigen, welch weiten Weg alle Spieler gegangen sind. Sie alle haben einmal als Burschen mit dem Fußball begonnen, haben es jetzt auf die ganz große Bühne geschafft: zu einer Weltmeisterschaft. So wolle man die Nationalspieler emotional abholen.
Am Freitag folgte nach der ersten Nacht im rot-weiß-roten Teamquartier dann die erste Trainingseinheit – das von der FIFA vorgeschriebene öffentliche Training. Rund 3.000 Fans waren ins Harder Stadium gekommen, eine Blaskapelle spielte, unter anderem mehrmals "I am from Austria". Die ÖFB-Stars schrieben derweil rund um das Training fleißig Autogramme. Der Rasen präsentierte sich in bestem Zustand. David Alaba, Xaver Schlager und Patrick Wimmer fehlten bei der ersten Trainingseinheit – jeweils aus Gründen der Belastungssteuerung.