Ein virales Video von Influencer "Memo" beschäftigt sich derzeit mit früheren Corona-Impfkampagnen. Dabei geht es um angebliche Gagen von bis zu 50.000 Euro für einzelne Influencer durch die deutsche Bundesregierung.
Besonders häufig wurde dabei Inscope21, bürgerlich Nicolas Lazaridis, in den Kommentaren markiert. Auch der 31-Jährige war damals Teil der damaligen Kampagne. In einem Statement äußert er sich nun selbst dazu.
In seiner Reaktion auf das virale Video, in dem die Impf-Kampagne mit Influencern schwer kritisiert wird, rechtfertigt sich Inscope21: "Habe mich damals dafür entschieden, mitzumachen, weil ich der Überzeugung war, etwas Gutes zu tun! (Habe mich selbst auch 3 mal impfen lassen)."
Der Internet-Star fügt hinzu: "Zu keinem Zeitpunkt habe ich mir dabei gedacht: 'Hier kommen Leute zu Schaden, aber egal, ich nehme das Geld mit.' Es tut mir für alle leid, denen etwas durch Corona passiert ist, egal ob geimpft oder ungeimpft. Wollte wirklich was Gutes tun, auch wenn mir das sicher einige nicht glauben werden."
Seine Erklärung wird in den Kommentaren unterschiedlich aufgenommen. Ein User stellt sich hinter den Influencer: "Find ich auch völlig legitim, wenn dann ist der Staat usw. schuld, nicht die Bürger."
Ein anderer sieht die Sache kritischer und schreibt: "Schöner Kommentar, noch schöner wäre es, wenn du die 50k spendest, dann wäre das Ganze auch authentisch." Damit gehen die Meinungen zu Lazaridis' Erklärung deutlich auseinander.