Papst-Streit spitzt sich zu

"Inakzeptabel": Meloni geht jetzt heftig auf Trump los

Italiens Premier Giorgia Meloni findet klare Worte für Donald Trump: Nach dessen Attacken auf Papst Leo spricht sie von "inakzeptablen" Aussagen.
Newsdesk Heute
14.04.2026, 14:15
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Die Kritik aus Italien fällt deutlich aus: Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (49) verurteilt die Angriffe von US-Präsident Donald Trump (79) auf Papst Leo scharf. "Ich halte die Worte von Präsident Trump gegenüber dem Heiligen Vater für inakzeptabel", sagte sie. Der Papst sei das Oberhaupt der katholischen Kirche, und es sei "richtig und normal, dass er zum Frieden aufruft und jede Form von Krieg verurteilt".

Papst-Kritik löst offenen Schlagabtausch aus

Auslöser der Eskalation ist ein offener Schlagabtausch zwischen Washington und dem Vatikan. Papst Leo hatte beim Abendgebet im Petersdom "Allmachtswahn" kritisiert, der Konflikte antreibe, und gefordert: "Genug vom Götzendienst an sich selbst und am Geld! Schluss mit der Machtdemonstration! Genug des Krieges!"

Trump reagierte darauf mit scharfen Worten. Der Papst solle sich "zusammenreißen", mehr "gesunden Menschenverstand" zeigen und sich auf seine religiöse Rolle konzentrieren. Eine Entschuldigung lehnt der US-Präsident ab. Es gebe nichts, wofür er sich entschuldigen müsse – "Er liegt falsch."

Rückendeckung kommt aus den eigenen Reihen: US-Vizepräsident JD Vance erklärte bei Fox News, der Vatikan solle sich im Zweifel auf moralische Fragen beschränken, während es dem Präsidenten obliege, "die amerikanische Politik zu bestimmen".

Wirbel um KI-"Erlöser"-Bild

Für zusätzlichen Wirbel sorgte ein inzwischen gelöschtes KI-Bild, das Trump selbst veröffentlicht hatte. Es zeigte ihn mit Heiligenschein und leuchtenden Händen, wie er einem Kranken die Hand auflegt – umgeben von ehrfürchtigen Menschen. Später ruderte Trump zurück: Er habe das Bild "als Scherz gepostet", aber gemerkt, dass "eine Menge Leute seinen Humor in dem Fall nicht verstehen".

Einen religiösen Bezug wies er zurück: "Es sollte mich als Arzt darstellen, der Menschen gesund macht." Denn er mache "Menschen sehr viel gesünder". Trotzdem löste das Bild – auch in den eigenen Reihen – Empörung aus und verschärfte den ohnehin angespannten Streit mit dem Vatikan zusätzlich.

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