Nach Kritik aus Washington

"Habe keine Angst" – Papst reagiert auf Trumps Angriffe

Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und Papst Leo XIV. geht in die nächste Runde. Nun verteidigt sich der Pontifex.
Newsdesk Heute
13.04.2026, 14:42
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US-Präsident Donald Trump hat erneut gegen Papst Leo XIV. geschossen. Am Sonntag (Ortszeit) sagte Trump, dass er "kein großer Fan" des Pontifex sei. Trump betonte, dass Leo eine "sehr liberale Person" sei und nicht daran glaube, "Verbrechen zu stoppen".

Zudem behauptete der US-Präsident auf Truth Social, dass das katholische Oberhaupt kein Problem damit habe, dass der Iran eine Atomwaffe besitze. Zuvor hatte der in den USA geborene Leo Trump mehrfach kritisiert.

Er verurteilte Trumps Drohung der Auslöschung einer "ganzen Zivilisation" im Iran als "inakzeptabel". Des Weiteren sprach der Pontifex am Samstag von "sinnloser und unmenschlicher Gewalt" im Nahen Osten und forderte ein Ende des Krieges.

Das sagt der Papst

Nach der erneuten Kritik von Trump meldete sich Leo nun wieder zu Wort. Er sagte, dass seine Worte "keineswegs als Angriff" gemeint waren. Der Papst würde lediglich alle Menschen dazu einladen, "Brücken für Frieden und Versöhnung zu bauen" sowie "nach Wegen zu suchen, um den Krieg zu vermeiden". Gleichzeitig stellte Leo klar, dass er "keine Angst vor der Trump-Regierung" habe, berichtet der "Spiegel".

Auch mit einer Bibelbotschaft wollte sich Leo gegen die Kritik des US-Präsidenten wehren: "Selig sind die Friedfertigen. Ich werde mich nicht scheuen, die Botschaft des Evangeliums zu verkünden. Meine Botschaft auf eine Stufe mit dem zu stellen, was der Präsident hier zu tun versucht, bedeutet, die Botschaft des Evangeliums nicht zu verstehen."

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