Mitspieler war im Krankenhaus

"Inakzeptabel" – Real-Schläger entschuldigt sich

Federico Valverde hat sich nun auch Aurelien Tchouameni erstmals öffentlich zur handfesten Auseinandersetzung der beiden Mittelfeld-Stars geäußert
Sport Heute
08.05.2026, 18:54
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Nach den jüngsten Zwischenfällen im Training von Real Madrid hat sich nun auch Aurelien Tchouameni öffentlich geäußert. Der französische Mittelfeldspieler reagierte damit auf die körperliche Auseinandersetzung mit Teamkollege Federico Valverde. Bereits am Donnerstag hatte der Uruguayer Stellung bezogen, am Freitag verkündete der Klub zudem Geldstrafen in Höhe von jeweils 500.000 Euro gegen beide Spieler.

Tchouameni meldete sich über eine Instagram-Story zu Wort. Darin bezeichnete er die Vorfälle als "inakzeptabel" und betonte die Verantwortung, die Profifußballer gegenüber jungen Menschen hätten. "Egal, ob im Fußball oder in der Schule Konflikte sollten immer ruhig gelöst werden", schrieb der 26-Jährige.

Besonders wichtig sei ihm die Entschuldigung für das Bild gewesen, das der Klub durch den Vorfall abgegeben habe. "Die Fans, Mitarbeiter, Teamkollegen und Verantwortlichen sind enttäuscht darüber, wie diese Saison verlaufen ist", erklärte Tchouameni. Gleichzeitig machte er klar, dass Frust kein Rechtfertigungsgrund sei: "Solche Vorfälle können in jeder Kabine passieren, aber sie sind Real Madrid nicht würdig."

Der Franzose kritisierte zudem die Berichterstattung rund um den Vorfall. Im Internet würden oft übertriebene Geschichten und falsche Narrative verbreitet, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Deshalb solle man nicht alles glauben, was erzählt werde.

Die vom Verein ausgesprochene Strafe akzeptiere er ohne Widerstand. "Wir bleiben eine Familie, auch wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt", schrieb Tchouaméni weiter. Er habe sich bereits bei der Mannschaft entschuldigt und wolle nun auch die Madrid-Fans um Verzeihung bitten.

Zum Abschluss richtete der Mittelfeldspieler den Fokus wieder auf das Sportliche. Die volle Konzentration gelte nun dem kommenden El Clásico sowie der neuen Saison. Ziel sei es, Real Madrid wieder "an die Spitze" zu führen.

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