Immer dann, wenn die eigenen Möglichkeiten nicht mehr ausreichen und eine objektive Klärung notwendig wird, kommen sie zum Einsatz. Ihr Kerngeschäft sind Observationen, unterstützt von moderner Technik und aktuellen Ermittlungsmethoden.
Doch nun sieht sich die Hock & Steininger GmbH selbst mit einem besonders schwierigen Fall konfrontiert: Über das Vermögen des Kärntner Detektiv- und Sicherheitsunternehmens mit Sitz in Velden am Wörthersee wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet.
Das Verfahren wurde am Landesgericht Klagenfurt als Konkursverfahren eingeleitet, wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) mitteilte.
Laut Insolvenzantrag belaufen sich die Verbindlichkeiten des Unternehmens auf rund 184.000 Euro. Von der Pleite sind insgesamt 11 Gläubiger sowie 7 Dienstnehmer betroffen.
Seit Oktober 2001 ist das Kärntner Detektiv- und Sicherheitsunternehmen für seine nationalen wie internationalen Kunden im Einsatz. Der Geschäftsbetrieb umfasst das private Wach- und Sicherheitsgewerbe sowie Detektivdienstleistungen. Geschäftsführer und Eigentümer sind Reiner Hock und Josef Steininger, die das Unternehmen jeweils zur Hälfte halten.
Derzeit ist laut Antrag noch unklar, ob der Betrieb fortgeführt wird oder ob ein Sanierungsplan angestrebt ist. Auch zu den konkreten Ursachen der Insolvenz liegen bislang keine näheren Angaben vor.
Das Verfahren wurde offiziell am zuständigen Landesgericht Klagenfurt eröffnet.