Insta sperrt Profil von Mutter von totem US-Soldaten

Das Insta-Profil einer Mutter, deren Sohn in Kabul getötet wurde, war plötzlich offline. Mittlerweile wurde die Sperrung aber rückgängig gemacht.

Kareem Nikoui, ein 20-jähriger Marine, starb beim Anschlag der Terror-Miliz Islamischer Staat (IS) in Afghanistan. Beim Selbstmordanschlag vor dem Flughafen in Kabul wurden laut US-Medien rund 170 Menschen getötet. Auch 13 US-Soldaten befinden sich unter den Opfern.

Kritik an US-Präsident Biden

Kareems Mutter schießt auf Instagramscharf gegen Präsident Biden. Sie gibt ihm die Schuld am Tod ihres Sohnes, auch kritisiert sie sein Verhalten ihr gegenüber: Als der Präsident die Angehörigen der Verstorbenen empfing, habe er, nachdem sie ihn kritisierte, mit den Augen gerollt, schreibt Shana Chappell.

 Sie ist überzeugt: Das Blut ihres Sohnes klebt an seinen Händen. Ihr Account wurde nach ihrer Kritik gesperrt, wie die "Daily Mail" berichtet.

Ein Sprecher von Facebook, zu dessen Unternehmen Instagram gehört, erklärte, dass das Profil fälschlicherweise deaktiviert wurde. Es ist inzwischen wieder freigeschaltet worden. Die Mutter ist aber überzeugt: Instagram versuche sie zum Schweigen zu bringen. Bereits in der Vergangenheit wurden Posts der Biden-Kritikerin gesperrt.

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