Iran hat zwölfmal mehr angereichertes Uran als erlaubt

Irans Präsident Hassan Ruhani, sein türkischer Kollege Tayyip Recep Erdogan und der russische Präsident Wladimir Putin an einem Dreiergipfel in Ankara.
Irans Präsident Hassan Ruhani, sein türkischer Kollege Tayyip Recep Erdogan und der russische Präsident Wladimir Putin an einem Dreiergipfel in Ankara.(Bild: kein Anbieter/Reuters)
Laut der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) sind die iranischen Bestände an angereichertem Uran um ein Vielfaches höher als erlaubt.

Seit dem Austritt der USA aus dem Internationalen Atomabkommen mit Teheran im Jahr 2015 habe der Iran die Urananreicherung weiter fortgesetzt, hieß es in einem Bericht der IAEA. Inzwischen überschreite die Menge leicht angereicherten Urans das erlaubte Limit um mehr als das Zwölffache.

Freundschaftsanfrage an Joe Biden

Der Iran hat laut IAEA zudem bislang keine ausreichende Erklärung für den Fund von Uran-Teilchen in einer nicht als Atom-Standort deklarierten Einrichtung geliefert. Jedoch hat Irans Präsident Hassan Ruhani dem künftigen US-Präsidenten Joe Biden seine Zusammenarbeit angeboten. "Unser Ziel ist es, die Last der US-Sanktionen von den Schultern des iranischen Volkes zu nehmen", erklärte Ruhani am Mittwoch im staatlichen Fernsehen.

Dafür sei sein Land zu Verhandlungen bereit. Bedingung sei jedoch die Rückkehr der USA zum in Wien geschlossenen Atomabkommen von 2015. Zudem müssten die vom amtierenden Präsidenten Donald Trump verhängten Sanktionen aufgehoben werden - mehr dazu auch im Video:

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