Treffen in Teheran

Iran: Keine Verhandlungen ohne 7 Bedingungen

Irans Präsident Pezeshkian traf Pakistans Armeechef in Teheran. Die Vermittlungsbemühungen zwischen USA und Iran gestalten sich schwierig.
21.10.2026, 09:07
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Irans Präsident Masoud Pezeshkian empfing am Dienstag Pakistans Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, in Teheran.

Bei dem Treffen wurden Vermittlungsbemühungen und regionale Entwicklungen besprochen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Pakistan spielt eine zentrale Rolle als Vermittler zwischen den USA und dem Iran. Die früheren Bemühungen führten im Juni zu einem Friedensabkommen, dem sogenannten Islamabad-Memorandum. Doch der Deal scheiterte schnell, als es nur wenige Wochen später wieder zu Kampfhandlungen kam.

Bei dem Treffen machte der iranische Parlamentssprecher Mohammed Bagher Ghalibaf deutlich, dass Washington Teherans Vertrauen erst gewinnen könne, wenn die sieben Bedingungen für eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus erfüllt werden, wie der Jerusalem Post unter Berufung auf iranische Quellen berichtet.

Iran hält an Nuklearmaterial fest

Irans Sicherheitsrats-Sekretär Mohsen Rezaei erklärte gegenüber Munir, dass sämtliches angereichertes Nuklearmaterial im Land verbleiben werde. Teheran werde nicht verhandeln, bis alle Bedingungen erfüllt seien.

Zu den iranischen Forderungen zählen unter anderem die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen, das Ende der Sanktionen auf Ölexporte sowie die Beendigung aller Feindseligkeiten an sämtlichen regionalen Fronten.

Strategisch wichtige Meerenge

Die Straße von Hormus ist nur 35 bis 40 Kilometer breit und gilt als wichtigste Wasserstraße für den internationalen Energiehandel. Im Iran-Krieg wurde sie zum zentralen Konfliktpunkt zwischen Teheran und Washington.

Munir traf am Dienstag auch den iranischen Außenminister Abbas Araghchi. Es bleibt abzuwarten, ob die pakistanischen Vermittlungsbemühungen Fortschritte bringen werden.

red, 21.10.2026, 09:07
Mehr zum Thema