Es gab immer wieder Spekulationen über einen begrenzten Bodeneinsatz von US-Truppen im Iran. Dem will die Armeeführung in Teheran nun offenbar präventiv entgegenwirken. Laut Armeesprecher Amir Akraminia sollen Personen, die einen US-Soldaten im Iran töten oder gefangennehmen belohnt werden.
Dafür müssen sie den Gefangenen oder den Leichnam einfach übergeben, um amtliche Geldsummen zu erhalten. So soll an Männer eine Summe von umgerechnet rund 17.500 Euro ausgehändigt werden. Bei Frauen sind es sogar 35.000 Euro.
In der Zwischenzeit wartet man auf Neuigkeiten zu den festgefahrenen Friedensverhandlungen. Wie die "Krone" berichtet, soll der Iran aktuell einen Verhandlungsvorschlag aus den USA prüfen.
Nach seiner Rückkehr von der UNO-Generalversammlung in New York hatte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi zudem eine Antwort aus Washington auf einen jüngsten Vorstoß im Streit um die Straße von Hormus präsentiert.
In den USA habe Araghtschi mit zahlreichen Vertretern über den Konflikt gesprochen – auch mit Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger.