US-Präsident Donald Trump hat bei einer Wahlkampfveranstaltung in Youngstown, Ohio, überraschend eingestanden, dass Washington bei der Bekämpfung der iranischen Führung möglicherweise übertrieben hat.
"Wir sind vielleicht zu weit gegangen mit den Führern, denn wir wissen nicht mehr, mit wem zur Hölle wir es zu tun haben", sagte Trump zu seinen Anhängern.
Die Aussage des US-Präsidenten verdeutlicht nach Angaben der Jerusalem Post die Schwierigkeiten Washingtons, eine diplomatische Lösung für den Konflikt mit Teheran zu finden.
Die Eliminierung hochrangiger iranischer Funktionäre hat offenbar die Identifikation von Verhandlungspartnern erschwert.
Trump wies zudem Vorwürfe zurück, dass China und Russland den Iran unterstützen würden. "Wenn sie es tun, dann auf einem sehr niedrigen Niveau, aber ich glaube nicht, dass sie es überhaupt tun", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
"Sie haben zu viel zu verlieren", führte Trump weiter aus. Der US-Präsident hatte zuvor auch erklärt, sein größtes Problem sei derzeit, dass niemand genau wisse, wer den Iran regiere.
Die Situation zwischen den USA und dem Iran bleibt angespannt. Trotz der erschwerten Verhandlungslage sucht Washington weiterhin nach einer diplomatischen Lösung für den Konflikt.