Ein Golf, ein See – und jetzt ein ganzer Ozean? US-Präsident Donald Trump hat bei einer Kundgebung in Clarksville im Bundesstaat Tennessee weitere Umbenennungen ins Spiel gebracht. Dabei nannte er auch eine Variante mit seinem eigenen Namen: "Trump Ocean".
Wie die "Washington Post" berichtet, sprach Trump am Samstag darüber, entweder den Atlantik oder den Pazifik umzubenennen. Als weitere Möglichkeit schlug er "Ocean of the Americas" vor, also "Ozean der Amerikas".
Trump zählte zunächst seine bisherigen Namensänderungen auf. Aus dem Englischen übersetzt sagte er: "Wir haben den Golf. Wir haben einen wunderschönen See." Nun brauche es auch einen Fluss und einen Ozean.
Seinen Vorschlag präsentierte er offenbar scherzhaft. Teile des Publikums reagierten mit Lachen und Applaus. "Wir nennen ihn 'Trump Ocean' oder, oder 'Ocean of the Americas', so etwas in der Art", sagte der Präsident.
Welchen der beiden Ozeane er bevorzugt und wie eine solche Umbenennung umgesetzt werden sollte, ließ Trump offen. Eine konkrete Entscheidung kündigte er bei dem Auftritt nicht an.
Trump hatte im Vorjahr für den US-amerikanischen Gebrauch den Golf von Mexiko in "Golf von Amerika" umbenannt. Der Schritt führte zu diplomatischen Spannungen mit Mexiko und einem Konflikt mit der Nachrichtenagentur Associated Press, die die neue Bezeichnung nicht übernahm.
Im August folgte der Ontariosee zwischen dem US-Bundesstaat New York und Kanada. Trump benannte ihn in "Lake America" um. Das geschah während eines Streits mit der kanadischen Führung über Handel und Zölle.
Für zwei bekannte Flüsse schloss Trump eine Namensänderung bei seiner Rede hingegen aus: den Hudson River und den Mississippi.
Auch den US-Bundesstaat New Mexico hatte der Präsident zuletzt im Visier. Im September schlug er "New America" als neuen Namen vor. In der vergangenen Woche erklärte Trump allerdings, eine solche Änderung liege bei den Menschen in New Mexico.
Dazu verkündete er: "Ich werde es nicht vorantreiben, aber vielen Leuten gefällt es sehr."