Bei UN-Generalversammlung

Iran, Europa, US-Innenpolitik – Jetzt spricht Trump

Die ganze Welt blickt nach New York: Dort sprach US-Präsident Trump auf der 81. UN-Generalversammlung. Darum ging es:
Newsdesk Heute
22.09.2026, 16:39
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Bei der 81. UN-Generalversammlung in New York wurde die Rede von US-Präsident Donald Trump mit Spannung erwartet. Grund dafür war eine Ankündigung des Staatschefs. "Something’s coming. Stay tuned", hieß es in einem Post vom Weißen Haus am Montag.

Schon zuvor sickerte durch, dass sich der US-Präsident am Rande der Generalversammlung mit Vertretern des Iran treffen will. In seiner Rede warf er dem Mullah-Regime dann vor, dass sie in der Vergangenheit immer wieder Deals abgelehnt hätten, was ein großer Fehler gewesen sei.

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Iran-Deal nach Zwischenwahlen

Der US-Präsident sagte, dass der Iran militärisch nahezu besiegt sei und mit einer hohen Inflation kämpfe. Laut Trump gebe es jetzt die Möglichkeit dem Iran zu erlauben, das Land wieder aufzubauen oder ihn schnell zu vernichten. Trump wiederholte seinen Standpunkt, wonach der Iran niemals eine Atomwaffe besitzen dürfte.

Ein Abkommen mit dem Mullah-Regime könne es nach den Zwischenwahlen Anfang November geben, so der US-Präsident. Insgesamt lobte Trump seinen Krieg gegen den Iran als "Dienst an der Menschheit".

Des Weiteren wies Trump Berichte zurück, wonach die USA mit einer Munitionsknappheit zu kämpfen hätte. Laut dem US-Präsidenten würde sein Land über mehr Munition verfügen, als es jemals einsetzen könnte.

Gaza, Venezuela, Grönland

Dann erinnerte Trump an seine Rede im vergangenen Jahr. Damals sei der Krieg im Gazastreifen noch voll im Gange gewesen. Ein Ende schien nicht in Sicht zu sein, am Rande der Generalversammlung habe man dann aber Schritte gesetzt, die die Lage verändert hätten. Nur Wochen später sei der Krieg beendet gewesen.

Des Weiteren feierte Trump den Militäreinsatz seines Landes in Venezuela sowie die dortigen Öl-Deals, seinen Kampf gegen Drogenkartelle und betonte, dass die USA auf der ganzen Welt für Sicherheit sorgen würden.

Weniger nette Worte hatte der US-Präsident für Kuba übrig. Er bezeichnete das Land als einen "gescheiterten Staat", der fallen würde. Auch für Mexiko fand der US-Präsident scharfe Töne und stellte den Staat als das "Epizentrum der Kartelle" hin. Mit der dortigen Regierung arbeite man aber gut zusammen, um diese zu bekämpfen.

In puncto Grönland sprach Trump über eine "beispiellose Vereinbarung" mit Dänemark, die den USA eine dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und andere Bedürfnisse auf Grönland gebe. Der US-Präsident wolle auf der Insel zwei große Militärbasen errichten, um Europa zu schützen und die NATO zu stärken.

Ukraine-Krieg beenden und US-Innenpolitik

Im Hinblick auf den Ukraine-Krieg sagte Trump, dass "dieses Gemetzel" enden müsse. Der US-Präsident wolle den Krieg zwischen Moskau und Kiew beenden. Er hob auch das jüngste Sanktionspaket seines Landes gegen Russland hervor. Die USA würden sich weiterhin um ein Ende des Krieges bemühen.

Auch die US-Innenpolitik war Thema. Hier sagte Trump, dass er die illegale Einwanderung, für die es kein Recht gebe, in den USA auf null gestellt hätte. Zudem sei die Armutquote auf dem niedrigsten Stand der Geschichte und die Haushaltseinkommen auf durchschnittlich 87.000 Dollar gestiegen. Zudem wolle er künstliche Intelligenz, die Trump als "Super-Intelligenz" bezeichnet in seinem Land fördern.  Technologie dürfte der US-Präsidenten zufolge nicht gebremst werden.

red,Akt. 22.09.2026, 17:35, 22.09.2026, 16:39